MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Helga Osmanski

Freude am Umgang mit Menschen

Helga Osmanski
Säuglingspflegerin, Sprechstundenschwester i. R.

Eschenwinkel 21
18273 Güstrow
Fon: 03843 / 210415

und vor allem mit Babys und kleinen Kindern zeigte sich bei Helga Osmanski schon in der Schulzeit. Sie spielte gern mit Nachbarskindern und fuhr sie im Kinderwagen aus. So schälte sich der Berufswunsch langsam heraus. Ihre Mutter erkannte die Freude der Tochter an der Beschäftigung mit Kindern und sah ihre Behutsamkeit in der Behandlung. Sie unterstützte die Tochter in ihrem Vorhaben und machte ihr Mut. So begann die Jugendliche eine Ausbildung zur Säuglingspflegerin, die sie 1960 beendete. Ihre erste Anstellung im Beruf fand sie in Waldeck in einer Kureinrichtung für Mütter, die an Tuberkulose erkrankt waren. Hier betreute die Säuglingspflegerin Kleinkinder und Säuglinge, während deren Mütter in Behandlung und Therapie waren. Helga Osmanski wollte aber gern wieder in ihre Heimatstadt und die Nähe der Mutter zurück. Sie arbeitete dann bis 1965 in einer Güstrower Kindergrippe als Säuglingspflegerin. Nach ihrer Eheschließung blieb sie eine Weile zu Hause und brachte 1967 Sohn Timo zur Welt, der heute als Industriekaufmann tätig ist. Die Ehe wurde aber bald geschieden, sodass Helga Osmanski ihren Sohn allein aufzog. Nach dem sie wegen des Kindes noch pausiert hatte, stieg sie wieder in das Berufsleben ein und wurde Sprechstundenhilfe in der Poliklinik Güstrow. In einer zweijährigen Weiterbildung qualifizierte sich die Säuglingspflegerin zur Sprechstundenschwester. Mit dieser Qualifikation war sie nun nicht mehr die einfache Hilfs- und Schreibkraft in der Patientenaufnahme. Nun konnte sie auch am Patienten arbeiten, Blut entnehmen, Spritzen setzen oder Blutdruck messen. Sie mochte den Umgang mit den Patienten, ging mit netten Worten auf die Menschen ein und sorgte für eine entspannte Atmosphäre. In der Poliklinik arbeitete Helga Osmanski, bis sie 1992 infolge einer Krankheit leider arbeitsunfähig wurde. Inzwischen Altersrentnerin, vertreibt sie sich die Zeit mit Lesen von Tageszeitungen, Fernsehen und Musikhören. Besonders liebt sie die Interpretation klassischer Stücke durch André Rieu und sein Orchester. Große Träume hat Helga Osmanski nun nicht mehr. Sie versucht das Beste aus ihrem Leben zu machen und erfreut sich am Werdegang ihres Sohnes.
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