MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Jürgen Onderka

Gesundheit als höchstes Gut

Jürgen Onderka

Kleinring 36
06849 Dessau-Roßlau
Fon: 0340 / 8500362

Jürgen Onderka wurde am 17.12.1955 in Dessau geboren. Sein Vater Johann arbeitete als Rangierer bei der Eisenbahn, Mutter Erika war als Sachbearbeiterin tätig. Die Schulzeit verlebte Jürgen Onderka ebenfalls in seiner Heimatstadt, bevor er nach dem Abitur von 1974–1977 an der Fachschule in Glauchau Anlagenbau studierte und das Studium als Ingenieur abschloss. Danach wurde er bis 1979 nach Torgelow zum Wehrdienst verpflichtet. Jürgen Onderka ist passionierter Single, war nie verheiratet, hat aber aus einer früheren Beziehung eine Tochter. Er lebt seit 1984 im Dessauer Eigenheim, welches er mit seinen Eltern zunächst bis zu deren Tode 2006 zusammen bewohnte. Bis Ende 1988 arbeitete Jürgen Onderka in Aken.1989 kam er nach Dessau zurück und war beim FDGB–Vorstand des Bezirkes Halle in der Abteilung Arbeitsschutzinspektion angestellt. Im selben Jahr begann er in Jena ein postgraduales Studium zum Sicherheitsingenieur. 1994 wagte Jürgen Onderka schließlich mit diesem Berufsbild den Schritt in die Selbstständigkeit und war lange Zeit für die Sicherheitsbelange von über 50 Betrieben zuständig. Im Jahr 2000 folgte mit dem ersten Schlaganfall eine gesundheitliche wie auch berufliche Zäsur. Anfangs übernahm noch ein von ihm eingesetzter Vertreter seine Aufgaben, aber nach dem zweiten Schlaganfall 2001 war absehbar, dass Jürgen Onderka seine Arbeit zukünftig zugunsten seiner Genesung aufgeben musste. Nach dem dritten Schlaganfall 2003 wurde er berentet. Den Ausgleich zu seinem beruflichen Engagement fand er immer auf sportlicher Ebene. Von 1991 bis heute ist er zuständig für die Videoaufnahmen des Dessau–Rosslauer Handballvereins, bei dem er auch seit vielen Jahren Mitglied ist. Zusätzlich geben ihm interessante Reisen neue Impulse, sofern es die gesundheitliche Verfassung nach dem mittlerweile vierten Schlaganfall 2009 zulässt. „Da ich einige Jahre nicht fliegen durfte, war ich oft per Schiff unterwegs“, erzählt Jürgen Onderka, der sich nach seinen häufigen krankheitsbedingten Rückschlägen jedes Mal mit viel Optimismus und Disziplin ins Leben zurück gekämpft hat. „Der Sport und allem voran meine Verbundenheit zum Handball hat mir dabei immer wieder Kraft gegeben. Das bestimmt jetzt auch den größten Teil meiner Freizeit“, sagt der heimatliebende Pensionär. Natürlich wird das Geschehen im Fußball ebenso regelmäßig wie leidenschaftlich verfolgt, wobei Jürgen Onderka vor allem seinem Lieblingsverein FC Magdeburg kräftig die Daumen drückt. Für die Zukunft hat er nur einen großen Wunsch: „Ich möchte so lange und so gut es geht aktiv bleiben, denn die Freude am Leben ist mir trotz aller Höhen und Tiefen immer erhalten geblieben.“
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