MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Arman Ohanjanyan

Die Wege des Herrn sind unerforschlich

Arman Ohanjanyan

Inhaber „La Blanca“
Allee der Kosmonauten 151a
12685 Berlin
Fon: 030 / 25098969

Arman Ohanjanyan ist ein gläubiger Mensch und lebt sein Bekenntnis in der Armenischen Apostolischen Kirche. Deshalb war es ihm wichtig, seine deutsche Frau in seiner Heimat zum Altar zu führen. Sein Glaube, den er auch in Zeiten der Sowjetunion leben wollte und konnte, hat ihm auch an jenen Stationen seines Lebens geholfen, die mit belastenden Erlebnissen verbunden waren. Geboren 1975 in der armenischen Hauptstadt Jerewan, erlebte er das Erdbeben von 1988 hautnah mit, half als Dreizehnjähriger mit, die Särge der Opfer zu fertigen. Damit endete seine Kindheit. 1992 schloss er die Schule mit dem Abitur ab, sein Ökonomiestudium absolvierte er bis 1994 am Technikum (Ingenieurschule), sein anschließendes Praktikum bei einer Bank. Nun folgten zwei Jahre Wehrdienst, eine harte Zeit für Arman Ohanjanyan in jenen unruhigen Jahren nach dem Streit mit Aserbaidschan um die armenische Enklave Bergkarabach. Seine daraus folgende schwere Krankheit konnte erst in Deutschland ausreichend behandelt werden. Hier lernte er seine spätere Ehefrau Diana kennen, durch die er nun auf Dauer den Weg nach Berlin fand. Seine schnell erworbenen Sprachkenntnisse, zu Armenisch, Russisch und Deutsch beschäftigt er sich zur Zeit auch mit dem Erlernen der türkischen Sprache, halfen ihm, sich ziemlich reibungslos zu integrieren, zumal seine autodidaktisch angeeigneten PC-Fertigkeiten ausreichten, um als PC-Trainer eingestellt zu werden. Nach fünf Jahren als Dozent in diesem Metier sammelte er erste Erfahrungen in der Gastronomie, qualifizierte sich mit Sanitätskurs und erlangtem Personenbeförderungsschein als Krankentransportfahrer, arbeitete eine Zeit lang auch als Verkäufer in einem Autohaus und liebäugelte weiter mit einem Einstieg in Berlins Gastro-Szene. Die Chefin vom „La Blanca“ engagierte ihn als Lieferant für die Außerhausessen, übertrug ihm bald Managementaufgaben und übergab ihm Anfang April 2014 die Einrichtung ganz, so dass er nun mit zehn Mitarbeitern das Haus in Marzahn mit 52 Plätzen (+ 30 auf der Terrasse) eigenständig führt, profiliert als Steakhouse mit internationaler Küche. Das Fleisch bezieht er direkt aus Argentinien. Der Lieferservice wurde fortgeführt. Sein dreijähriger Sohn bereichert das Familienleben, in dem die armenischen Feiertage ein wichtiges Element sind. Musikalische (Klavier) und sportliche Aktivitäten sorgen für Ausgleich zur beruflichen Belastung.
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