MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Julius Manuel Nowottnick
Mein eigener Herr sein und es bleiben
Verkäufer, Händler von Pyrotechnik
Max-Koskei-Straße 4
13189 Berlin
Fon: 030 / 44044385
Internet: www.Feuerwerksvitrine.de
Julius Manuel Nowottnick kam am 21. Mai 1979 in Berlin zur Welt. Er besuchte zwischen 1986 und 1996 die Schule, verließ sie aber ohne Abschluss und begann eine Lehre als Fachverkäufer für Fahr-räder. Er hat dann anderthalb Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Im Jahr 2000 war er auch als Fahrradkurier tätig; eine Sache, die ihm viel Spaß gemacht hat.
Bis 2002 sah er jedoch keine Perspektive mehr, als ausgerechnet das Silvesterfeuerwerk so etwas wie eine Wende brachte, denn es gelang eine Umorientierung auf Herstellerfirmen von Feuerwerkskörpern. Nach schwierigen Sammel- und Tauschaktionen konnte er auch mit dem eigenen Verkauf beginnen., da die gesammelten Objekte über den Eigenbedarf hinausgingen, Anfragen zu Feuerwerkskörpern aus früherer Produktion kamen. Auch die Gründung einer Ich-AG im Internet trug dazu bei.
2004/05 ist sein erstes Ladengeschäft eröffnet worden. Und 2005/06 wurde das Fußball-WM-Jahr vom ZDF unter Mitwirkung seiner „Feuerwerkvirtine“ eingeschossen. Seit dieser Zeit lebt er mit seiner Lebenspartnerin Ines zusammen, die ihm 2007 das Töchterchen Elisabeth zur Welt brachte. Seitdem ist seine Familie der wichtigste Ausgleich zu seinem Beruf. Am meisten hat ihn in seiner Entwicklung sein Bruder unterstützt.
In seinem Geschäft ist er vorwiegend als Verkäufer und Händler von Sonderposten der Pyrotechnik tätig. Er liebt seine Selbständigkeit im Einkauf, Verkauf und bei der Recherche; da ist er sein eigener Herr und möchte es auch bleiben. Sein Ziel ist es, den Kunden Angebote vorzulegen, die an ihren Interessen und Neigungen und Wünschen anknüpfen. Er ist ständig auf der Suche nach Feuerwerkskörpern aus der Produktion der ehemaligen DDR und vor allem nach den Feuerwerkskörpern, die nach der Wende gefertigt wurden und deren Ursprung noch nachzuvollziehen ist. Denn, das alte DDR-Feuerwerk ist heute nicht mehr zugelassen.
Auf diese Weise werden die Geschichten der Knallkörper auf einer Webseite vorgestellt und auch in seinen Geschäften in vier Bezirken Berlins wie in einer Galerie mit Museumscharakter. Leider kommen heutige Produkte fast alle aus China.
Aber es gibt inzwischen auch andere Formen zur Vermarktung seines Produkts in der Praxis: Auf Festen wie Hochzeiten, Geburtstagen, in der Teilnahme an Foren des Bundesverbandes und an Messen. Besondere Events waren im Jahr 2009 der Auftritt eines Feuerwerk-Reppers vor dem Verkaufsladen mit abschließendem Feuerwerk. Die Berichterstattung des Senders “Deutsche Welle” war live dabei.
Und Gottseidank gibt es in jedem Jahr immer noch das beliebte Silvesterfeuerwerk, mit dem alles mal anfing bei Julius Manuel Nowottnicks „Feuerwerksvitrine“.