MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Katja Nerlich
Ein großes Herz für die Kleinsten
Leiterin der Kita „Zauberstein“ GmbH
Diplom-Sozialpädagogin
Cunistraße 34
13127 Berlin
hat die 1969 in Berlin geborene Katja Nerlich. Schon zeitig stand ihr Berufswunsch fest und so nahm sie nach ihrem Schulabschluss ein Heimerzieherstudium am Institut für Lehrerbildung auf. Viele Jahre arbeitete sie danach im Kinderheim Hohenschönhausen. Die Ziele, den Kindern ein neues Zuhause und Wärme, Geborgenheit zu geben und sie zu fördern und zu fordern setzte sie konsequent um. Ihre weitere berufliche Qualifizierung verfolgte sie in gleicher Weise sehr zielstrebig. Berufsbegleitend studierte sie Sozialpädagogik an der Pädagogischen Hochschule in Potsdam. Im Jahr 2006 stellte sie sich der beruflichen Herausforderung und übernahm die Leitung der Kindertagesstätte „Zauberstein“ im Berliner Stadtteil Buchholz. Als Leiterin der in der Trägerschaft der Kinder im Kiez GmbH befindlichen Einrichtung ist sie für die Personalführung, die Haushaltführung und die pädagogische Anleitung der 20 Mitarbeiterinnen verantwortlich. Die nicht einfache Aufgabe löst sie mit der ihr eigenen Zielstrebigkeit und Ausdauer. Die Mitarbeiterinnen schätzen ihre kommunikativen Kompetenzen und das Verständnis, das sie anderen entgegen bringt. In der Kita werden mehr als 100 Kinder in sechs altersgemischten Bereichen im Alter von 24 Monaten bis zum Schulalter liebevoll betreut. Ausgangspunkt für die täglichen Aktivitäten sind die Lebenssituationen der Kinder, ihre Interessen, Fragen und aktuellen Bedürfnisse. Ausgerichtet am situationsorientierte Ansatz nimmt die Sensibilisierung der Kinder im Umgang mit der Natur und die Förderung des Gemeinschafts- und Harmoniegefühls einen hohen Stellenwert ein. Für die kleinen Besucher gibt es jeden Tag etwas Neues zu entdecken, viele unterschiedliche Projekte wie Arbeiten mit Keramik, Kochen, Arbeiten mit Holz, machen immer wieder neugierig. Sehr viel Wert wird zudem auf die enge Zusammenarbeit mit den Eltern gelegt.
In ihrer freien Zeit setzt sie sich nach der Denkzeitmethode in der Arbeit mit straffälligen Jugendlichen zusammen.
Den Gegenpol zu ihren beruflichen Anforderungen bildet für sie die Familie mit ihrem Lebensgefährten und ihrer Tochter. Gern geht sie auf Reisen, Afrika und Israel hat sie schon besucht. Ein Jahr durch die Welt touren, das steht als großer Traum noch aus.