MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Heinz Beyer

Wenn Du was machst, dann mach es richtig

Heinz Beyer

Pensionär
Kommandantenstr. 60

10969 Berlin

Fon: 030 / 6146325

Dieser Lebensspruch begleitet Heinz Beyer sein Leben lang und der heute über Achtzigjährige hat vieles in seinem Leben richtig gemacht. So ist Herr Beyer bereits seit 1953 mit seiner Gitta verheiratet. Im August 2013 feierten die beiden ihre Diamantene Hochzeit. Tochter Monika samt Schwiegersohn, die Mutter vom Schwiegersohn, die Enkelin und der Urenkel zählten zu den Gratulanten. In dieser Familienkonstellation wird nicht nur gefeiert, sondern einmal im Jahr für eine Woche gemeinsam in ein Ferienhaus gereist. Familie ist Frau und Herrn Beyer wichtig und sie sind froh, Urgroßeltern zu sein. Geboren wurde Heinz Beyer im November 1931 in Berlin – Kreuzberg. Und dort lebt er bis heute. Nach der Volksschule in der Gneisenaustr. ging der kleine Heinz zur Mittelschule, musste aber mit seiner Klasse ab 1942 auf Kinderlandverschickung nach Kroatien, Österreich und Bayern. 1945 kehrten die Kinder nach Berlin zurück. Heinz Beyer ging bis 1947 aufs Gymnasium, die Mutter hatte es schwer, das Schulgeld aufzubringen und so nahm er am 1.9. des gleichen Jahres eine Lehre beim Magistrat von Berlin im Bezirksamt Kreuzberg auf. Diese dauerte eigentlich vier Jahre, doch aufgrund der guten Leistungen von Heinz Beyer war für ihn bereits nach drei Jahren die Zeit als Dienstanwärter beendet. 1950 wurde Herr Beyer Verwaltungsangestellter beim Bezirksamt Kreuzberg. 1956 wurde er Beamter und arbeitete in den verschiedenen Bereichen des Bezirksamtes. So übernahm Herr Beyer 1971 die Leitung der städtischen Blindenanstalt Berlin, 1976 als Oberamtsrat die Leitung des Kreuzberger Sozialamtes und 1989 die Leitung des Seniorenamtes mit 140 Mitarbeitern. Im Jahr 1958 hatte er die theoretische Grundlage für diese praktische Arbeit gelegt, mit einem vierjährigem Studium, das er als Diplom-Verwaltungswirt abgeschloss. Am 1.1.1995 ging Heinz Beyer in den wohl verdienten Ruhestand. Neben seiner beruflich verantwortungsvollen Tätigkeit hat sich der Kreuzberger immer ehrenamtlich engagiert. Seit 1964 als Sozialkommisionsvorsteher und ab 1973 als Vereinsmitglied bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Für seine 40jährige ehrenamtliche Arbeit bei der AWO erhielt Heinz Beyer die goldene Anstecknadel. Außerdem wurde der tatkräftige Mann für seine 40 Jahre beim Bezirksamt mit der Medaille in Silber des Bezirkes Kreuzberg und des Senats von Berlin ausgezeichnet. Im Januar 2015 wird er indessen bereits auf 50 Jahre ehrenamtliche Arbeit zurückblicken können. Heute liest Heinz Beyer viel – am liebsten Heinz Erhardt - und geht zwei bis drei Stunden täglich spazieren. Er macht wirklich alles richtig.
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