MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Dipl.-Ing. Heinrich Müller

Technische Fächer haben mich immer interessiert

Heinrich Müller

Dipl.-Ing. für Kraft- und Arbeitsmaschinen Stellvertretender Abteilungsleiter Springbornstr. 124 12487 Berlin Fon: 030 / 6363490 

1944 wurde Heinrich Müller in Zetti (Warthegau), Kreis Leslau, eingeschult. Doch kaum hatte er seinen Lehrer kennengelernt, musste er schon im Januar 1945 mit seiner Familie mit einem Treck flüchten. Dann wurden sie mit dem Zug weiterbefördert und kamen im Februar in Ludwigslust, ihrer neuen Heimat, an. Heinrich Müller setzte seinen Schulbesuch in Ludwigslust fort, welchen er mit 1957 mit dem Abitur abschloss. Besonders hatten ihn immer die technischen Fächer interessiert. Deshalb wählte er dann auch ein technisches Studium. Von 1957 - 1963 studierte er an der Technischen Hochschule Dresden Dipl.-Ingenieur für Kraft- und Arbeitsmaschinen (Turbinen, Pumpen). Nach dem Studium fand er eine Anstellung in Bitterfeld als Konstrukteur für das Kraftwerk Lübbenau. Dann wurde er Gruppenleiter für Forschung und Entwicklung. Er überprüfte die Konstruktionszeichnungen und war für die Rohrstatik verantwortlich. 1967 heiratete er dann seine Frau Renate und zog zu ihr nach Berlin. 1968 bekamen sie eine Tochter und 1969 wurde ihr Sohn geboren. In Berlin arbeitete Heinrich Müller dann in der Energieprojektierung als stellvertretender Abteilungsleiter. Sein Aufgabengebiet umfasste die Projektierung von Rohrleitungen für Kraftwerke und Heizwerke. Für seine gute Arbeit erhielt er mehrere betriebliche Auszeichnungen. Zur Wendezeit wurde er Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der Kraftwerks- und Anlagenbau AG. Doch leider musste seine Firma 1997 Insolvenz anmelden, so dass Heinrich Müller 1998 arbeitslos wurde. Aber so agil, wie er war, blieb er nicht lange arbeitslos. Von 1999 bis 2004 arbeitete er für Ingenieurbüros. Obwohl seine Arbeit ein wesentlicher Lebensinhalt für ihn war, war und ist ihm auch seine Familie sehr wichtig. Mit seiner Frau Renate, die ihn immer unterstützte, versteht er sich sehr gut. Sie haben vier Enkel. Regelmäßige Treffen mit der Familie haben Tradition. Der Oma/ Opa-Tag wird bei ihnen gefeiert. Heinrich Müller lebt gern in Berlin. Ihm gefällt das große Kultur- und Sportangebot. Auch das Gesundheitswesen und die medizinische Betreuung sind hier gut. Das ist für ihn auch wichtig, da er seit ein paar Jahren leider krank ist. Deshalb kann er leider nicht mehr so reisen wie früher, wo er z.B in Neuseeland war. Aber er hat noch viele andere Hobbies, seinen Kleingarten, Volleyball und Basketball. Heinrich Müller liest gern Historisches und Krimis, betreibt Ahnenforschung, spielt Skat und besucht Konzerte. Auch an seinem Computer arbeitet er gern. Helmut Schmidt und Einstein sind seine Vorbilder.
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