MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Alfred Mühlberg

Angst und Geld hatte ich nie

Alfred Mühlberg
Bäckermeister und Motorsportler

Rückertstraße 30
08525 Plauen
Fon: 03741 / 523753

Harmonie und Zusammenhalt innerhalb der Familie sind die beiden Grundpfeiler, aus denen der Plauener Bäckermeister Alfred Mühlberg seine Kraft schöpft. Ob seine Frau Sabine, mit der er seit 1973 glücklich verheiratet ist, die beiden Söhne Alexander, Bäckermeister, und Thomas oder seine Enkeltochter, alle leisten ihren Beitrag zum Fortbestand des Familienunternehmens. Besonders freut sich Alfred Mühlberg, der von den meisten Freddy genannt wird, darüber, dass sein Sohn ebenfalls das Bäckerhandwerk erlernt hat und seit 2005 Firmeninhaber ist. Genau wie er einst das Handwerk bei seinem Vater erlernte, der die Firma 1938 gründete, führte er die Interessen und damit den Namen Mühlberg fort. Bereits zur Zeit, als die DDR noch Bestand hatte, war der Name Mühlberg eng mit traditioneller Backkunst und hoher Qualität verbunden. Als einziger in ganz Plauen buk Alfred Mühlberg das sogenannte Schlüterbrot, eine aus gerösteter Roggenkleie hergestellte Brotsorte. Bis heute ist das Schlüterbrot bei ihm erhältlich. Der zweite Sohn Thomas studiert. Doch es gibt noch eine zweite Familie, der sich der 1950 geborene Plauener verschreibt. Die Familie der Rennsportler. Auch hier legte der Vater den Grundstein für die spätere Begeisterung seines Sohnes. Im zarten Alter von vier Jahren zum ersten Mal bei einer Rennsportveranstaltung dabei, war er sofort von den Motorengeräuschen und der Atmosphäre fasziniert. Als Jugendlicher betrieb Alfred Mühlberg 35 Jahre lang den Trialsport wettkampfmäßig, nahm mehrmals erfolgreich an Bezirks- und DDR-Meisterschaften teil. „Der Sport fördert Disziplin und Durchhaltevermögen“, sagt Alfred Mühlberg. „Das sind Tugenden, die auch im Berufsleben ihre Berechtigung haben.“ Und wie sollte es anders sein. Auch das Hobby Motorsport gab Alfred Mühlberg an seine Söhne weiter und widmet sich selbst heute dem Veteranensport, der Organisation von Bikerveranstaltungen und dem Sammeln und Aufbauen von Oldtimer-Motorrädern. Insgesamt nennt er sieben Motorräder der britischen Marke „Royal Enfield“ sein Eigen, die sein ganzer Stolz sind. Doch nicht nur den motorisierten Untersätzen gilt sein Freizeitinteresse. Auch dem Radfahren, dem Camping und seinem Garten widmet er sich zur Genüge. Derzeit sind außerdem umfangreiche Sanierungsarbeiten am Wohnhaus durchzuführen, die seine ganze Aufmerksamkeit erfordern. „Ich möchte 100 Jahre alt werden, um alles zu schaffen was ich mir vorgenommen habe“, verrät Alfred Mühlberg auf Nachfrage. Besonders eine Rundfahrt durch die schottischen Berge und Täler steht ganz oben auf der Wunschliste. Und das natürlich am liebsten gemeinsam mit der ganzen Familie.
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