MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Hans Jürgen Müggenburg
„Der Weg eines klangvollen Lebensbildes“
Birkenstraße 16
06484 Quedlinburg
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Die Musik als künstlerisches und soziales Gebilde ist für Hans Jürgen Müggenburg ein prägendes Lebensbild. Am 06. Juni 1934 erblickte er in Wernigerode das Licht der Welt. Vier Jahre später sollte die Welterbestadt Quedlinburg seine Heimat werden. Hier begann er bereits als Zehnjähriger seine pianistische Ausbildung und machte die ersten Schritte in die wunderbare Welt der Musik.
Mit dieser Hingabe absolvierte er bei den Professoren Siegfried Bimberg und Walther Siegmund-Schulze am Pädagogischen Institut Halle sein musikpädagogisches Studium. Während seiner 30jährigen Lehrtätigkeit an der Martin-Schwantes-Oberschule und danach bis zum Ruhestand 1997 am Guts-Muths-Gymnasium entstanden aus seiner kompositorischen Feder über 100 Liedkompositionen, die unter anderem der Peters Verlag Leipzig in einem Singe-Musizierbuch für die Jugend herausbrachte. Es fand nicht nur in der DDR-Resonanz.
Sein „Spürsinn“ legte „heimatliche Wurzeln“ frei. Im Bemühen, das kulturelle Erbe in seiner Heimatstadt zu entdecken und zu fördern, fand der Komponist und Arrangeur Müggenburg Zugang zum in Quedlinburg geborenen Maler-Poeten Fritz Graßhoff (1913-1997), Autor der „Halunkenpostille“ und des autobiografischen Romans „Der blaue Heinrich“. Besonders Hafenballaden und skurrile Songs aus der „Halunkenpostille“, setzte Müggenburg für sein Männerquartett „Harmonie Vokalisten“ in ein originelles Klangbild - verbunden mit der Musizierweise der legendären Comedian Harmonists.
Auch andere Facetten seiner Musikalität weiß Hans Jürgen Müggenburg zum Effekt zu bringen. So unterstützte er beispielsweise mit den Rotariern, Lions und den Harmonie Vokalisten ein Benefizkonzert zugunsten von Kindern und Jugendlichen, engagiert sich noch heute für die Lebenshilfe, das Nordharzer Städtebundtheater und die Musikschule.
Dank der Unterstützung seiner Familie und im unmittelbaren Kontakt zum Publikum hat sein Name im wahrsten Sinne des Wortes Klangwirkung. Nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für die Zeit danach.