MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Christina Müller
Wer Mut zeigt, macht auch Mut Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten …
Leiterin der offenen Kinder- und Jugendeinrichtung Kojule Caritasverband Leipzig e. V.
Hans-Driesch-Straße 43
04179 Leipzig
Fon: 0341 / 4774301
Internet: www.caritas-leipzig.de
E-Mail: kojule(at)caritas-leipzig.de
Die Kojule in Leutzsch ist Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche von 6 bis 27 Jahren. Hier finden sie Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags mit Hilfe eines Teams ausgebildeter Sozialpädagogen. Leiterin Christina Müller ist seit Jahren engagierte Helferin bei den kleinen und großen Nöten der Jugendlichen. Lebenshilfe und Freizeitgestaltung, Angebote zur suchtpräventiven Arbeit, Jungen- und Mädchenzeit und geschlechtsspezifische Arbeit nach Gendermainstreaming beschreiben zwar kurz und bündig das Profil der Kojule, aber dahinter steckt noch viel mehr. Zum Beispiel ein kleines Café, Kochkurse, Badetage, Bandproben, Musikveranstaltungen, Turniere (z. B. im Billard oder Kicker), Bildungs- und Freizeitfahrten sowie Ferienspaßangebote. Wer in die restaurierte Villa in der Hans-Driesch-Straße kommt, kann sicher sein, dass er oder sie ein offenes Ohr findet. Christina Müller betont jedoch, dass das Kommen absolut freiwillig ist, niemand wird zu irgend etwas gezwungen. Die Kojule, 1992 durch den Kolpingjugend Leipzig e.V. gegründet, wurde 2005 in die Trägerschaft des Caritasverbandes Leipzig übernommen. Hier soll nicht missioniert werden, vielmehr versteht sich die Einrichtung als Bindeglied zwischen Kirche und Gesellschaft. Jeder darf kommen, ganz gleich welcher Nationalität, Geschlecht oder Religion. Wichtig ist die Atmosphäre der Toleranz und des Vertrauens. Das Team aus Sozialpädagogen unterstützt die Jugendlichen bei Bewerbungen, Hausaufgaben, vermittelt an weitere zuständige Stellen und hat überhaupt ein offenes Ohr für die großen und kleinen Probleme des Lebens. Die langjährige Leiterin Christina Müller selbst ist gebürtige Leipzigerin, hier wurde sie am 12. Dezember 1954 geboren. Als Mutter von vier Kindern weiß sie natürlich viel über die Sorgen und Nöte der Heranwachsenden. Ursprünglich ist Christina Müller ausgebildete MTA und machte erst gegen Ende der 1990er Jahre ihren Abschluss in Sozialpädagogik/Sozialmanagement. Vor allem das Studium Offene Kinder-, Jugend- und Familienarbeit hatte es ihr angetan. Seit 1992 arbeitet Christina Müller als Sozialpädagogin, war erst Leiterin des Kolping-Jugendzentrums Leipzig und später der Kojule in Leutzsch. Natürlich hofft sie, dass diese Einrichtung noch lange erhalten bleibt und sie gemeinsam mit den Jugendlichen in Freude, Gesundheit und Schaffenskraft allen großen Aufgaben entgegengehen kann.