MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Dipl.-Ing. (FH) Hans-Joachim Mierwald

Blick voraus

Hans-Joachim Mierwald

Mechanische Metallbearbeitung
Am Stremsgraben 7
39218 Schönebeck
Fon: 03928 / 840346
Fax: 03928 / 69926
Internet: www.cnc-mierwald.de
E-Mail: mierwald-cnc-mb(at)t-online.de

Es ist so ein Ding mit dem Blick in die Zukunft. Mancher möchte ihn haben – ein anderer wieder nicht. Hans-Joachim Mierwald ist einer, der ihn schon ganz gerne hätte, den Blick in die Zukunft. Der effektive Fortbestand seines Unternehmens für Mechanische Metallbearbeitung liegt natürlich vor allem in seinen Händen, weiß der Diplomingenieur. Und, weil das eine nicht sein kann, ist das andere der absolute Maßstab seines Handelns. Es ist die restlose Zufriedenheit der Kunden. Zuverlässigkeit und Qualität stehen in der Rangfolge ganz oben. Das schuldet Hans-Joachim Mierwald auch der 90-jährigen Tradition des Betriebes, den der Großvater seiner Frau 1921 gegründet hatte und der 1929 vom Schwiegervater übernommen worden war. Mitte November 1946 wurde Hans-Joachim im Brandenburgischen Ziesar geboren. Mit der mittleren Reife schloss er die 10. Klasse ab und lernte Former. Maschinenbauer war der zweite Beruf, für den sich der ehrgeizige junge Mann qualifizierte. Zwischen den Lehrjahren leistete er den Grundwehrdienst ab. Ständige Weiterbildung war Hans-Joachim Mierwald nie Zwang, sondern Bedürfnis. Nach dem Besuch der Meisterschule arbeitete er bis 1974 in der Werkzeugmaschinenfabrik Magdeburg. Noch in diesem Jahr, dem Jahr seiner Hochzeit, wurde er sesshaft in Schönebeck. Als Meister in der Mechanischen Werkstatt des Schwiegervaters begann er sogleich mit dem Fernstudium an der Ingenieurschule in Magdeburg. Am 1. Januar 1981 übernahm der Diplomingenieur Mierwald die Firma in seine Verantwortung. Die Zeit in der DDR überstand die Mechanische Werkstatt unbehelligt, denn sie war klein und genoss das Vertrauen der Kundschaft. Mit der Wende brach die schwierigste Zeit für das mittelständische Unternehmen an: Der Maschinenpark war völlig veraltet und also die Produktion nicht mehr effektiv. Als aber Hans-Joachim Mierwald 1992 die erste neue Maschine kaufen konnte, ging es wieder aufwärts. Zurzeit sind in der Firma 15 Mitarbeiter und drei Azubis beschäftigt. Sie fertigen vor allem Teile für künstliche Hüften und Knie an. Wenn der Engpass der gegenwärtigen Krise durchgestanden ist, will der Firmenchef das Spektrum an Medizintechnik erweitern und ins Ausland expandieren. Dafür wünschen sich die Mierwalds vor allem Gesundheit.
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