MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Dr. agr. Friedhelm Meusel

Glauben ohne Dogma

Friedhelm Meusel

Lehrer / Agrarwissenschaftler
Schützenhofstr. 106
07743 Jena
Fon: 03641/ 376450

Als Friedhelm Meusel 1944 geboren wurde, flüchtete seine Mutter wegen der Bombengefahr nach Zeulenroda. So kam er dort zur Welt, wuchs aber später in Jena auf, besuchte ab 1950 die Schule, schloss 1963 mit dem Abitur ab. An der Friedrich-Schiller-Universität Jena studierte er anschließend Mathematik und Physik für den Lehrerberuf (Staatsexamen 1968). Ein Zusatzjahr bescherte ihm die Lehrberechtigung für die Abiturklassen. An einer Polytechnischen Oberschule in Berlin-Lichtenberg begann sein pädagogisches Wirken, dann folgte die Alte Dorfschule in Berlin-Marzahn, dann die Abiturstufe der Berufsschule in Berlin-Neuenhagen. 1970 sagte er dem Bereich Volksbildung adé, kündigte und wurde an der Zentralstelle für Bildung bei der Zentralverwaltung für Statistik eingesetzt, wo er Lehrmaterialien für EDV-Facharbeiter entwickelte und dann in den Bezirken unterwegs war, um die Lehrer zu schulen. In Fredersdorf bei Berlin begann er 1972 im Ingenieurbüro für bezirksgeleitetes Bauwesen den Bereich Datenverarbeitung aufzubauen, bis sich ein Vorgesetzter daran stieß, dass er sich als Christ bekannte. Ab 1976 sah ihn deshalb die Akademie der Landwirtschaftswissenschaften in Müncheberg als Mitarbeiter. Aus der Parameterbestimmung für ein Bodenfeuchtemodell erwuchs seine Promotionsarbeit, die er 1983 verteidigen konnte. Doch inzwischen gewannen in seinen Gedanken theologische und seelsorgerische Interessen die Oberhand, deshalb wechselte er 1986 zur Berliner Baumschule, hier blieb ihm mehr Zeit für den kirchlichen Fernunterricht. 1991 gründete er in Halle/ Saale seine eigene Fortbildungsakademie, EDV-Schulungen waren sehr gefragt. Er engagierte sich in der von ihm mitbegründeten Arbeitslosenpartei, die sich 1994 an den Landtagswahlen beteiligte, aber bald fremdbestimmt wurde. Dr. Friedhelm Meusel war ab 1994 zehn Jahre beim Land Sachsen-Anhalt angestellt, wo er sich im Bereich der Polizei um die Sozialarbeit kümmerte. 2004 ging er in Rente, seit 2005 lebt er wieder in seiner Heimatstadt Jena. Seit 2001 gehört seine zweite Ehefrau Gabriele zu seinem Leben, zur Patchworkfamilie zählen sechs Kinder (aber keine gemeinsamen) und zehn Enkel. Sein eigener Server der drei heiligen Paare mit der Gesellschafts- und Kulturwebsite „Lichter Tempel“ ist sein Beitrag zur genialen Evolution des Religiösen, der friedensstiftenden religiösen Gleichberechtigung des Männlichen und Weiblichen.
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