MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Monika Berndt
"Der mit seinen Taten stets glücklich unterwegs ist"
Lehrerin im Ruhestand
Schackelster Straße 53
12683 Berlin
Seit ihrer Studienzeit treibt Monika Berndt, geboren am 08.08.1943 in Berlin, mit Freude und Hingabe Sport, verschrieb sich mit der Wende dem Yoga, bildet sich in Kundalini, läuft 2mal wöchentlich um den Biesdorfer See und nutzt die bezaubernde Fahrradgegend auch für Bewegung auf zwei Rädern.
Ergänzt werden vielfältige Aktivitäten durch Englisch- und Klavierunterricht.
Da die ganze Familie musisch gebildet ist, ist Hausmusik, insbesondere zur Weihnachtszeit, nicht mehr wegzudenken. Überhaupt bedeutet Familie das A und O ihres Lebens.
Schon seit 1965 verbindet sie mit Ehemann Kurt – ebenfalls Lehrer – eine harmonische Ehe. Die Kinder Iris und Ivo wurden geboren und machten ihre Eltern später zu 2fachen glücklichen Großeltern.
Monika Berndts Leitspruch lautet: „Der mit seinen Taten stets glücklich unterwegs ist.“ Sie darf es zweifelsfrei sein und engagiert sich nicht zuletzt einsatzfreudig für Erhalt und Rekonstruktion des Biesdorfer Schlosses.
Nach dem Abitur widmete sie sich in Greifswald ihrem Lehrerstudium für Geschichte und Sport in der Oberstufe und schloss für die Lehrberechtigung bis Klasse 12 im Sport ein Fernstudium an.
Ein Jahr führte nach Neubrandenburg, bevor sie ihrem Mann, der an der Technischen Hochschule Magdeburg ebenfalls Sport unterrichtete, in diese Stadt folgte.
1969, mit Umzug nach Berlin-Biesdorf, begann sie in Lichtenberg und erfüllte sich von 1971/78 den großen Wunsch, an der Humboldt-Universität vor Studenten zu lehren. Zwar Pflichtfach, konnten die Studiosi dennoch zwischen Schwimmen, Leichtathletik, Geräteturnen, Gymnastik oder Sportspielen frei wählen.
Sich permanent weiter bildend, folgten Etappen als Sportlehrerin an der Fachschule für Binnenhandel – eine Bildungseinrichtung, an welcher Pflichtsport für Studenten mit der Wende entfiel.
Neuorientierung ließ das Fachgebiet Geschichte wieder aufleben. Monika Berndt bereiste mit ihren Schülern historisch wertvolle Museen und Gedenkstätten, ergänzte wiederum stetig ihr Fachwissen und führte fortan am Gerhard-Hauptmann-Gymnasium zahllose junge Menschen zur Reifeprüfung.
Dies tat sie von 2002/06 nochmals als Geschichts- und Sportlehrerin am Gymnasium Reinickendorf und genießt seither ihren wohlverdienten Ruhestand.
Nun bleibt viel Zeit für die geliebten Enkel, das zahlenmäßig gewachsene Biesdorf - wenn es ihr auch gelingt, die besten Lebensbedingungen zu erreichen -, ihren blumenreichen Garten, denn: „Der mit seinen Taten stets glücklich unterwegs ist.“ – könnte vielleicht enden, „… ist ein zufriedener Mensch.“