MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Sieglinde Menzel und Ehemann Gottfried
Purzelbäume auf dem Daumennagel
1. Vorsitzende KALEB e. V. „WIEGE“
Regionalgruppe Schönebeck im
Familienzentrum Malzmühle
Am Malzmühlenfeld 43
39218 Schönebeck
Fon/Fax: 03928 / 69593
Internet: www.kaleb.de
Internet: www.familienzentrum-malzmuehle.de
E-Mail: siegi.menzel(at)t-online.de
KALEB e. V. "Wiege"
Geldinstitut: Salzlandsparkasse
Kontonummer: 381 131 580
Bankleitzahl: 800 555 00
Im Salzlandkreis wurde Sieglinde Menzel 2009 zur Salzlandfrau gekürt. Das ehrt sie, aber die Anerkennung teilt sie sofort mit ihren fleißigen Helfern. Als Vorbild hingestellt zu werden macht verlegen. Es gibt aber eine Kraft aus dem Glauben, so wie es Jesus als „Goldene Regel“ sagt: „Alles was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!“ So möchte sie auch sein. Für die Omi mit liebevollem Lächeln und strahlenden Augen und einem weiten Herz ist Beistand für andere selbstverständlich. In Not Geratene sollen immer wieder Hilfe finden.
Hobbys hat sie viele, vor allem eines – Kinder. In liebevoller Familie wuchsen die drei Kinder Dorothee, Christine und Matthias auf und Waltraud als Ferienkind. Dreizehn Enkelkinder gibt es. Die Jüngsten genießen zurzeit den Montag als Oma-Opa-Tag. Doch auch im Ehrenamt bleibt Zeit für kleine Zwerge.
Geboren wurde Sieglinde Menzel am 19.12.1940 in Niederschlesien. Kriegswirren zwangen aus der Heimat. In Samswegen und Wolmirstedt besuchte sie die Schule. Eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester erfolgte an der Medizinischen Fachschule in Magdeburg.
Ein Wechsel vom Krankenhaus Seehausen/Altmark nach Schönebeck auf die Entbindungsstation war durch die Heirat 1961 mit Gottfried ein wichtiger Abschnitt. Für ihre Kinder pausierte sie, wechselte dann über Halbzeit ins Vollzeit-3-Schicht-System und ging 2001 eigentlich ungern in den Ruhestand. Ruhe? Bei ehrenamtlichem Mehrfach-Engagement ist davon nicht die Rede.
Ihr Glaube an Gott verleiht Flügel, schenkt Hilfe, gibt Kraft und lässt sie das Leben von der positiven Seite sehen, ohne die Augen vor Realitäten zu verschließen. In der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) ist ihre geistliche Heimat. Das SCHALOM-Haus, eine ehemalige Synagoge, wurde 1986 das Gemeindehaus und ist eine Begegnungsstätte – auch für Christen und Juden.
KALEB e. V. (Kooperative Arbeit Leben Ehrfürchtig Bewahren) wurde nach der Wende in den neuen Bundesländern als überkonfessioneller Verein 1990 gegründet. Priorität hat der Schutz des ungeborenen Kindes, aber genauso Hilfe für Schwangere und Familien. Seit 1991 gibt es KALEB e.V. „WIEGE“ in Schönebeck, und seit 1996 hat Sieglinde Menzel den Vorsitz. Die Zahl der Mitglieder steigt. Euro-Jobber und Ehrenamtliche leisten wertvolle Arbeit. Ihr Mann Gottfried ist an ihrer Seite und übernahm auch das deutschlandweite Finanzressort. Apropos! KALEB ist auf Spenden angewiesen und für jeden auch noch so kleinen Obolus dankbar, Spendenkonto siehe oberhalb des Textes.
Besondere Sensibilität gilt ungewollt Schwangeren. Sieglinde Menzel bedrängt niemals, animiert dennoch zum Nachdenken. Ein ungeborenes Kind in der 12. Woche „…macht Purzelbäume und ist so groß, dass es auf dem Daumennagel des Vaters stehen könnte“.
Gott wird Kraft schenken. Schalom – alles umfassenden Frieden.