MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Gisela und Johann Merk
Fast jeder Tag ist Gartentag
Rützengrüner Str. 19 a
08228 Rodewisch
Fon: 03744 / 31309
Funk: 0152 / 03261003
Sie sind ein glückliches Paar mit viel Familiensinn. Johann und Gisela Merk aus Rodewisch im Vogtland haben sich beim Tanzen im Schützenhaus in Treuen kennengelernt. Seit 1959 sind sie glücklich miteinander verheiratet und haben zwei Kinder großgezogen. Inzwischen gehören zwei Enkel und auch zwei Urenkel zur Familie. Sohn Andreas, geboren 1961, arbeitet wie einst sein Vater als Kraftfahrer. Tochter Katrin, 1964 zur Welt gekommen, ist Kindergärtnerin. Das größte Glück für Johann und Gisela Merk sind die Gesundheit und ein harmonisches Familienleben. Fast jeden Tag verbringen die Merks in ihrem Garten. Und wenn Gisela Merk nicht mit ist, kocht sie sehr gern. Das ist ihre Leidenschaft. Johann Merk wurde 1938 im ungarischen Zavod als Sohn von Landwirten geboren. Die Mutter Eva war von 1945-1950 nach Russland verschleppt worden. Johann Merk kam mit seinen Großeltern im März 1948 nach Deutschland. Nach seiner Schulzeit (1946-1953) begann er eine Lehre zum Bäcker, die bis 1956 dauerte. In seinem Ausbildungsberuf arbeitete er neun Monate in Ellefeld. 1957 begann Johann Merk beim VEB Wollkämmerei Leipzig, Betriebsteil Lengenfeld, als Wäschereiarbeiter. Bis 1961 verdiente er dort seine Brötchen und ging anschließend für zweieinhalb Jahre zur Armee. 1964 stieg Johann Merk beim VEB Hartsteinwerke Oelsnitz im Vogtland ein, erst als Kraftfahrer, dann wurde er nach einem Lehrgang auch noch Sprengberechtigter. Von 1968-1995 war Johann Merk bei der PGH Göltzschtal, später VSTR Rodewisch, als Kraftfahrer beschäftigt. Er fuhr Planierraupe und auch Lkw. Seit seinem Eintritt in den Vorruhestand (1995) verbringt er viel Zeit im Schrebergarten. Gern erinnert sich Johann Merk, der früher aktiv Fußball gespielt und auch gekegelt hat, an gemeinsame Reisen nach Ungarn. Etwa 30 Fahrten hat die Familie bisher nach Ungarn gemacht, davon 24 Reisen mit dem Bus. Zusammen mit seiner Frau trifft er sich regelmäßig mit Familien, die dem Heimatverein Ungarn im Bund der Vertriebenen (BDV) angehören. Gisela Merk, geboren 1937 in Plauen, ist zusammen mit acht Geschwistern aufgewachsen. Der Vater Rudolf war Tischler, die Mutter Elise Postangestellte. Gisela besuchte von 1943-1951 die Schule und ließ sich nach dem Abschluss der 8. Klasse zweieinhalb Jahre lang als Näherin in Treuen ausbilden. Fast vier Jahrzehnte war sie in der vogtländischen Textilindustrie tätig, erst neun Jahre lang in Treuen im Bekleidungswerk, dann bis 1992 in Auerbach als Stepperin. Sie ist stolz auf das Erreichte und auf ihre große Familie. Zusammen mit ihrem Mann Johann wünscht sich Gisela Merk noch glückliche und zufriedene Jahre bei guter Gesundheit. Das ist für beide das Wichtigste im Leben.