MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Uwe Meinung
Volle Auftragsbücher
Fahrzeugtechnik „Thüringen“
Finkenbergsweg 2
99955 Bad Tennstedt
Fon: 036041/ 33883
Mund-zu-Mund-Propaganda reicht. In den zehn Jahren, die Uwe Meinung seine Werkstatt führt, war er nie darauf angewiesen, Werbung zu schalten. Denn sein Schritt in die Selbständigkeit erwies sich als beste Entscheidung.
Geboren wurde er 1964 in der damaligen Bezirksstadt Erfurt. Das Thüringer Becken war und blieb ihm Heimat. Zehn Jahre besuchte er die Polytechnische Oberschule (POS), Abschluss 1980. Von den Automobilen früh fasziniert, stand für ihn der Berufswunsch fest. Eine Lehre zum Kraftfahrzeugschlosser beim VEB Kraftfahrzeuginstandsetzungsbetrieb Weimar führte 1982 zum Erfolg samt Facharbeiterbrief. Dann hatte er erst einmal seinen anderthalbjährigen Pflichtwehrdienst bei der Nationalen Volksarmee (NVA) abzuleisten, ehe er als Geselle Berufserfahrung sammeln konnte. Bald bekam er die Chance sich weiterzuentwickeln. Im Sommer 1989 hielt er den Meisterbrief des Kraftfahrzeughandwerks in den Händen. Doch noch galt es, den Erfahrungsschatz auszubauen. Viele Jahre war er als Serviceleiter in einem VW- Autohaus tätig, ehe er 2006 den Schritt in die Selbständigkeit wagte. Auf den Fundamenten an Kundenstamm und Kundenzufriedenheit, die er in dieser Zeit gelegt hatte, konnte er aufbauen, doch anfangs standen Modernisierung und Profilierung seiner Werkstatt an. Das breite Spektrum an Leistungen, das Meister Meinung und seine fünf Mitarbeiter heute bieten, umfasst alle Leistungen einer freien Werkstatt, die alle Typen betreut, aufgrund der Vorbildung der Mitarbeiter jedoch einen Schwerpunkt bei Modellen des Volkswagenkonzerns hat. Als Nebenleistungen kümmert sich die Firma auch um Ersatzwagen und Mobilitätsgarantie bei Ausfall, übernimmt Unfallabwicklung und Reparaturfinanzierung. Service und Handel gelten neben den PKW ebenso Transportern und Gabelstaplern, Anhängern und Flüssiggasbedarf.
Die Familie steht Uwe Meinung dabei zur Seite, Ehefrau Birgit (Heirat 1995) managt das Büro. Sohn Max, ebenfalls im Unternehmen beschäftigt, hat bereits seinen Meisterabschluss vorlegen können und ist prädestiniert, einmal die Firma in eigene Hände zu übernehmen. Viel freie Zeit bleibt ihnen neben den geschäftlichen Aufgaben nicht. Zweimal im Jahr jedoch gönnen sie sich Wanderurlaubstage in den Alpen. Dazu kommt die Arbeit im Garten, auf dem Hof, wo Hühner und Gänse, dazu sogar ein paar Rinder sowie Schafe zu Hause sind.