MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Adelheid Meißgeier

Umfängliche Aktivitäten für Gesundheit und Wohlbefinden

Adelheid Meißgeier

Lehrerin i. R.
07929 Saalburg-Ebersdorf

Ein Großteil ihres Lebens gehörte über viele Jahrzehnte der Schule. Somit füllten Wissensvermittlung, das Weitergeben von Erfahrungen und Werten sowie individuelles Eingehen auf Schüler die Arbeitstage. Adelheid Meißgeier wurde am 26.09.1938 in Weidensdorf bei Glauchau geboren. Berufliche Versetzung des Vaters führte nur vier Wochen später nach Adorf. Sie musste den Krieg ertragen lernen, wurde Zeugin seines Endes sowie in Adorf eingeschult. Mit der sechsten Klasse zog die Familie nach Glauchau. Adelheid Meißgeier legte das Abitur ab und entschied sich auf Empfehlung ihres Klassenleiters den Beruf des Mathematiklehrers zu ergreifen. Ihr Lehrerstudium für die Mittelstufe absolvierte sie in Güstrow und wurde Fachlehrerin für Russisch und Mathematik. Zu DDR-Zeiten gelenkt, erhielt sie ihren ersten Arbeitsplatz in Harra bei Lobenstein. Ehemann Günter – Brauer – heiratete sie 1964. Das Paar begann mit seinem Eigenheimbau in Schönbrunn. Insgesamt zwölf Jahre blieb sie in Harra und drei Jahre in Lobenstein beschäftigt, bevor sie ihre Tätigkeit in Ebersdorf fortsetzte. Das schöne Häuschen konnte sie gemeinsam mit ihrem Mann leider nur kurze Zeit genießen. Er verstarb nur 1 ½ Jahre nach Einzug ins neue Heim. In der Nachwendezeit wurde ihre Schule 1993 zur Grundschule gewandelt. Die letzten Arbeitsjahre als Pädagogin verbrachte sie somit an der Regelschule in Remptendorf. Seit 1995 Pensionärin, ist Adelheid Meißgeier keineswegs untätig.. Sie fotografiert, erstellt Fotobücher, geht schwimmen und liebt Lektüre. Einladungen zu Klassentreffen mit ehemaligen Schülern gehen reichlich ein. Jeden Monat findet der legendäre Lehrerstammtisch statt, doch eine Aufgabe fordert besonders. Als Vorsitzende der Volkssolidarität hat Adelheid Meißgeier umfänglich zu tun. Vieles ist zu organisieren, doch es bereitet ihr Spaß. Sie gilt als große Katzenliebhaberin, begibt sich oft auf Reisen und der jährliche Himmelfahrtsausflug mit früheren Kollegen avancierte zum festen Ritus. Ausreichend Zeit bleibt natürlich für Tochter Silke sowie für Enkel und Enkelin reserviert und gute Freunde finden jederzeit Berücksichtigung. Tochter und Mutter haben zwischenzeitlich getauscht. Silke mit Familie bewohnt das Haus ihrer Mutter und die Mama zog in die Wohnung der Tochter. In der Reminiszenz ist Adelheid Meißgeier stolz darauf, alle Herausforderungen des Lebens gut gemeistert zu haben – sie hat ihre Tochter groß gezogen, ist ihrem Beruf nachgegangen und konnte das Häuschen erhalten. Es ist ihr Wunsch, nicht zu erkranken und geistig fit zu bleiben. Die vielen körperlichen wie mentalen Aktivitäten unterstützen ohnedies Gesundheit und Wohlbefinden.
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