MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Ulrike Marotz

Meisterin im Schnelllesen

Ulrike Marotz
Korrektorin

Schreinerstraße 17
70771 Leinfelden-Echterdingen
Fon: 0711 / 9078904
E-Mail: ulrimatz(at)web.de

Ihr persönlicher Anspruch ist es, immer ein wenig schneller zu sein als andere. Dies gelingt ihr beim Schnelllesen in besonderer Weise, wobei ihr großes Organisationstalent gepaart mit großer Disziplin nicht unerwähnt bleiben soll. Geboren wurde Ulrike Marotz am 17.12.1968 in Rottweil. Nach dem Abitur widmete sie sich ihrem Studium für Germanistik, Volkskunde und Französisch und machte 1994 den Magisterabschluss. Danach unterstützte sie ihren Vater Horst Keller über 12 Monate bei administrativen Tätigkeiten innerhalb seines Architekturbüros. Folgen sollten die neue Arbeitsstelle als Korrektorin beim Pressehaus Stuttgart, wo sie Zeitungsartikel hinsichtlich der Orthographie sowie gelegentlich auch im Hinblick auf inhaltliche Finessen überprüfte. Darüber hinaus wurde Frau Marotz bei der Firma Argus in Fellbach als Medienbeobachterin eingestellt. Hierbei beeindruckte die Germanistin wiederum mit persönlicher Stärke, kam es in erster Linie darauf an, schnell quer zu lesen, um abstrahieren zu können. Eine der schönsten Zeiten beruflicher Ausrichtung erlebte sie beim Ehapa Verlag, und viele Menschen werden sicherlich etwas von Neid erfüllt sein. Hauptaufgabe war das Korrigieren übersetzter Texte von Comics, Kinder- und Jugendzeitschriften und so landeten auf ihrem Schreibtisch Mangas, Disney-Produktionen oder die legendären Asterixhefte. Die nächste Station führte in die Abteilung „Textredaktion“ des Handymagazins „Connect“, das ebenfalls ihr fehlerfreie Ausgaben zu verdanken hatte. Und erneut suchte die Vielseitige, bevor sie ihren Kindern Cleo und Till das Leben schenkte, die neue, große Herausforderung, die beim Weinmann Verlag gefunden war und sie mit Gesetzestexten konfrontierte. Heute genießt die Korrektorin die aktuelle Errungenschaft „Barrierefreies Internet“, dessen Ausbau ihr Engagement gilt. Wunderschöne Aufgabe ist es, Bilder und Diagramme in Text umzusetzen sowie diese zu Informationen für Blinde und Sehbehinderte aufzubereiten. Freie Stunden schenkt sie beinahe ausschließlich Ehemann Joachim und ihren Kindern. Erhöht sich der Zeitfonds irgendwann zu ihren Gunsten, möchte die frühere aktive Laienschauspielerin des Marbacher Sommertheaters gern wieder als Mimin unterhalten, doch bis dahin begnügt sie sich mit Kinobesuchen und rasend schnellem Lesen.
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