MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Ulrike Mallschützke
Persönlichkeit als Arbeitsmittel
Systemische Therapeutin und Supervisorin
Martin-Luther-Platz 7
04552 Borna
Fon: 03433 / 7778970
Mobil: 0151 / 11811894
Internet: www.mallschuetzke.de
E–Mail: ulrike@mallschuetzke.de
Ulrike Mallschützke kam am 28.04.1960 in Burgstädt bei Chemnitz zur Welt. Ihre Mutter arbeitete als Gemeindepädagogin, der Vater war Bäckermeister. Sie wuchs mit drei älteren Brüdern auf und erinnert sich an eine behütete Kindheit. Der christliche Glaube der Eltern prägte diese ebenso wie die Besonderheiten und die unverstellte Herzlichkeit ihres älteren Bruders, der mit Down-Syndrom geboren wurde und in der Familie lebte. Von 1966–1976 besuchte Ulrike Mallschützke die Schule in ihrer Heimatstadt und engagierte sich in der örtlichen christlichen Jugend. Von 1976–1978 absolvierte sie eine Berufsausbildung zur kirchlichen Verwaltungsangestellten und arbeitete anschließend zuerst im Pfarramt Limbach-Oberfrohna, später am Theologischen Seminar in Leipzig. 1979 heiratete sie Thomas Mallschützke. Der berufliche Werdegang ihres Mannes prägte fortan auch ihre Lebensgeschichte: Sie zog mit nach Leipzig, da Thomas Mallschützke dort Theologie studierte. Dort wurde 1982 auch Sohn Frank geboren. 1983 zog die Familie nach Wernsdorf bei Glauchau. Hier übernahm Thomas Mallschützke seine erste Pfarrstelle. Ulrike Mallschützke hatte bereits 1980 eine berufsbegleitende Weiterbildung als Katechetin begonnen und konnte damit in Wernsdorf den Christenlehreunterricht der Gemeinde halten. 1984 wurde Tochter Sabine geboren und 1988 komplettierte Tochter Claudia die Familie. Nach der politischen Wende 1989 arbeitete Ulrike Mallschützke aktiv im örtlichen Gemeinderat mit. 1992 wechselte Thomas Mallschützke die Pfarrstelle und die Familie damit verbunden den Wohnsitz in die Heimatstadt Burgstädt. In diese Zeit fällt auch die berufliche Neuorientierung mit einer ersten Grundausbildung in Christlicher Lebensberatung. Mit einer Ausbildung für systematische Beratung und Therapie sowie eine weiteren Supervision setzte Ulrike Mallschützke von 2000–2006 ihren freiberuflichen Weg fort. Damit konnte sie die weiteren Pfarrstellenwechsel ihres Mannes im Jahr 2001 nach Thalheim im Erzgebirge und 2012 nach Borna bei Leipzig eigenständig begleiten und berufliche Erfahrungen in den verschiedenen Regionen sammeln. Inzwischen stehen drei erwachsene Mallschützke-Kinder mitten in Leben und Beruf und ihre Eltern sind stolz darauf, dass alle ihren eigenen Weg gefunden haben. „Glück erwarte nicht als Dauerzustand. Es sind die vielen kleinen und großen schönen Momente im Leben.“ Noch einmal hat sich Ulrike Mallschützke weitergebildet, um jetzt auch offene Seminare für systematische Aufstellungen anbieten zu können: „Menschen stärken ist mein Beruf.“ „Es muss großartig sein, Orgel spielen zu können“ verrät sie. Aber da sie selbst wohl den Überblick über Hände und Füße dabei verlieren würde, besucht sie lieber mit ihrem Mann Konzerte und sie reisen gern gemeinsam. Sie engagiert sich mit in der evangelischen Gemeinde in Borna dort, wo sie gerade gebraucht wird. Bewegte und bewegende Jahre haben sie geprägt und in Bewegung möchte sie auch weiterhin bleiben.