MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Eckhart Madry

Was zählt

Eckhart Madry

Schulleiter der Katharina- von- Bora-Mittelschule Strasse der Jugend 14 04860 Torgau Fon: 03421 / 712566 Fax: 03421 / 705077 Internet: www.kvb-mittelschule-torgau.de E-Mail: sl-kvb-mittelschule(at)torgau.de

Vor allem ist es Ehrlichkeit, die im Leben zählt. Sie ist die Grundlage von Glaubwürdigkeit. Darauf kann aufgebaut werden. An Bedeutung gewinnen die Worte noch, wenn man weiß, dass derjenige, der sie sagt, Lehrer ist. Eckart Madry trägt als Schulleiter Verantwortung für 280 Schülerinnen und Schüler. Ihm zur Seite stehen 30 Lehrer. Davon sind 27 Frauen. Mitte März 1948 ist Eckart in Mockrehna geboren worden. Er besuchte bis 1964 die dortige Polytechnische Oberschule (POS) und schloss sie mit der 10. Klasse ab. Aber der ehrgeizige junge Mann wollte höher hinaus. Er nahm eine Berufsausbildung mit Abitur auf. Im Eilenburger Chemiewerk ließ er sich zum Chemiefacharbeiter ausbilden und machte gleichzeitig 1967 das Abitur. Noch im gleichen Jahr nahm er an der Karl-Marx-Universität Leipzig das Pädagogikstudium auf. Seine Fachrichtung war Mathematik und Chemie. Noch während des Studiums heiratete Eckart Madry 1969 seine jetzige Frau Herma. Die gemeinsame Tochter Anke wurde ebenfalls 1969 geboren. Lehrer war ein Berufswunsch von Kindesbeinen an. Eckart Madry wollte Verantwortung übernehmen und mit Menschen umgehen wollte er auch schon immer. Seit Beendigung des Studiums war er als Lehrer in Torgau tätig. Vorwiegend unterrichtete er Mathematik. 1974 wurde er „sesshaft“ an der 4. POS. Er blieb es bis 1989. Seine Familie war inzwischen 1977 um die Tochter Helke angewachsen. Auf seine zwei Kinder ist Eckart Madry besonders stolz. Anke versieht als Oberkommissarin bei der Polizei ihren Dienst und Helke ist in Berlin als Projektkoordinatorin in der Filmbranche tätig. Zwischen 1989 und 1992 war Eckart Madry stellvertretender Schulleiter an der 4. Oberschule. 1992 wurde er zum Schulleiter an der Städtischen Mittelschule in Torgau berufen. Sie trägt seit 2007 den Namen von Martin Luthers Ehefrau Katharina von Bora. Einmal im Jahr gibt es ein gutes Stück Kultur, das von den Lernenden gestaltet wird. Sie testen mit Spaß eigenes Leistungsvermögen und bereiten ihren Eltern Freude. Nicht nur den Geist seiner Schülerinnen und Schüler brachte Eckart Madry in Bewegung. Bis die berufliche Belastung 1989 zu groß wurde spielte er aktiv Volleyball und betätigte sich als Übungsleiter in dieser Sportart. Jetzt wandert er in Familie, unternimmet Radtouren und geht auch ganz gern mit den beiden Hunden seiner Tochter spazieren. Auch die Arbeit mit dem Computer ist dem Schulleiter Eckart Madry wichtig, denn er muss und will auf dem laufenden bleiben.
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