MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Günther und Herbert Lorenz

Das Konzept bleibt

Günther und Herbert Lorenz

Firma Paul Lorenz
Handwerksbetrieb der Denkmalpflege
Kurze Straße 2
09224 Chemnitz/Grüna
Fon: 0371 / 854294
Internet: www.lorenz-leuchten.de

Von jahrzehntelang Bewährtem – zurückgehend auf Vater und Firmengründer Paul Lorenz – gehen auch die folgenden Generationen nicht ab, bewahren altes Handwerk und überzeugen durch Professionalität und Schönheit. Traditionspflege höchster Qualität, atemberaubender Eleganz und einem Hauch von Luxus brachten den Söhnen Herbert (geboren 1927) und Günther (geboren 1934) Lorenz u. a. im Jahre 2000 den „Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege“ des Freistaates Sachsen sowie die Goldmedaille für herausragende Leistungen in der Denkmalpflege in Europa ein. Beide Brüder lernten beim Vater, machten ihre Abschlüsse zum Gürtlermeister und gelten als anerkannte Kunsthandwerker und Restauratoren. Nach dem Ableben des Seniors 1956 führte die Mutter die Geschäfte, bis die nächste Generation 1958 ein ebenso verpflichtendes wie attraktives Erbe antrat. Einst mit individuell gefertigten Leuchten beginnend, erweiterte das Bruderpaar um die Produktion von selbst entwickelten Wohnraumuhren für das In- und Ausland. Die politische Wende ging 1990 auch an diesem Unternehmen nicht spurlos vorüber. Uhrenproduktion nahm ein jähes Ende und zu Hauptaufgaben entwickelten sich Restaurierungen stilvollster Objektleuchten. Durch enge Kooperation mit Behörden der Denkmalpflege und Architekten konnten bedeutende Bauten in Europa mit Leuchten ausgerüstet werden. Ausschließlich Einzelanfertigungen – oft nach alten Fotos und Zeichnungen – schmücken nicht nur Gebäude, sondern eine nicht enden wollende Referenzliste großer Namen. Neben vielen sollen das Staatstheater Wiesbaden, das Grassi-Museum Leipzig, Villa Esche, Schloss Nymphenburg oder Burg Forchtenstein – Esterházy Privatstiftung (Österreich) nicht unerwähnt bleiben. Nach dem Brand sorgte die Firma in der Anna-Amalia-Bibliothek für neuen Glanz und war in entscheidendem Maße an der Semperoper beteiligt. In dieser berauschenden Örtlichkeit zauberte das Bruder-Duo nicht nur Lampen, die sogar die Radeberger-Werbung im Fernsehen aufnahm, sondern einen nicht minder beeindruckenden Kronleuchter von über zwei Tonnen. Moderne Kunst zeigt sich mit der Skulptur eines symbolisierten Fingerabdrucks im Ceratizit Werk Österreich. Die Künstlerin gewann die Ausschreibung, suchte einen Schöpfer und traf unweigerlich auf das Unternehmen Lorenz, das 2008 an Günther Lorenz’ Sohn Mario übergeben wurde und weiterhin in aller Munde bleiben wird, denn: Das Konzept bleibt.
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