MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Wilfried Lißner

Lächelnd durchs Leben

Wilfried Lißner
Vorsitzender Angelverein „Fang Gut“

Biesenthaler Straße 23
16244 Schorfheide/OT Finowfurt
Fon: 03335 / 30623

Schon als Neunjähriger tritt Wilfried Lißner dem Anglerverein „Fang Gut“ bei. Vater und Bruder nehmen ihn immer mit zum Angeln, und wenn man in Finowfurt aufwächst, ist eine Affinität zum Wasser automatisch gegeben. So verbringt der 1947 geborene Wilfried Lißner seine Zeit im oder am Wasser. Nach dem Schulabschluss beginnt er die Lehre im Klosterfelder Möbelwerk als Elektromonteur. Später ist Wilfried Lißner als Elektriker im Imprägnierwerk Finowfurt tätig, unterbrochen durch den Dienst in der NVA. Hier im Betrieb engagiert er sich als Parteiloser in der Gewerkschaft für die Belange der Mitarbeiter, ist jahrelang BGL-Vorsitzender. Zum Betriebsratsvorsitzenden wird er nach der Wende gewählt und ist auch Gründungsmitglied des Bündnis Finowfurt. Doch um Ehrlichkeit bemüht, bleibt es nicht aus, dass es zu Meinungsverschiedenheiten mit dem neuen Inhaber des Betriebes kommt. Schließlich lässt er sich zu einem Aufhebungsvertrag überreden, später geht die Firma in die Insolvenz. Neue Arbeit findet Wilfried Lißner als Elektriker bei der Firma Gunther Haak. 2002 erleidet er leider einen Betriebsunfall und ist seither EU-Rentner, was er mit Humor trägt. Jetzt widmet sich Wilfried Lißner mehr seinem Hobby, wird erst stellvertretender Vorsitzender, ab 2004 Vorsitzender des Finowfurter Anglervereins „Fang Gut“. Der Anglerverein ist einer der größten am Ort mit fast 250 Mitgliedern und besteht seit ungefähr dem Jahr 1930. Das genaue Gründungsjahr ist noch nicht herausgefunden worden. Mit seinen zur Verfügung stehenden Kräften unterstützt der Verein die Gemeinde, und der Verein selbst wiederum hat die Unterstützung von verschiedenen Sponsoren. Nebenbei ist Wilfried Lißner auch noch Fischereiaufseher. Oft erlebt er, dass die Information über den Touristikfischerschein bei den Anglern ungenügend ist, was er sehr bedauerlich findet. Da er sich sportlich nicht mehr so betätigen kann, früher spielte er Fußball, genießt er den Sport jetzt als Zuschauer. Jedoch im Rahmen seiner Möglichkeiten als Hausmeister in der KITA „Regenbogen“ für ein paar Stunden zuzupacken ist ihm selbstverständlich. Für Kinder und Jugendliche bringt er viel Verständnis auf, da er schon immer gut auf Menschen zugehen kann und allem Neuen gegenüber aufgeschlossen ist. Selbstironisch vermerkt er, dass es seine Frau Gerda schon seit 1972 mit ihm aushält, was wohl daran liegt, dass er so gut Kaffee und 3-Minuten-Eier kochen kann.
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