MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Susanne Lippert (links) mit Kollegin
Gesundheit durch Bewegung
Praxis für Physiotherapie
Gondorfer Straße 15
07318 Saalfeld/Saale
Fon: 03671 / 643281
E-Mail: lippi.susanne(at)web.de
Bewegung bestimmt ihr Leben und ihr Leben wird von Bewegung
bestimmt. Das weiß die 1966 in Zeulenroda geborene Susanne Lippert,
ist sich dessen bewusst und lebt auch selbst danach.
Sie geht in Triebes zur Schule, wo Sport bereits von jeher ihr Leben
bestimmt und einen großen Teil ihrer Freizeit beansprucht. Es ist
nur folgerichtig, dass sie sich auch für die medizinische Seite dieser
gesundheitsfördernden Tätigkeit interessiert, und so steht für die Schülerin
bereits frühzeitig eine medizinische Berufsrichtung fest. 1983 legt
sie nach einem dreijährigen Fachschulstudium an der medizinischen
Fachschule in Saalfeld erfolgreich die Prüfung zur Physiotherapeutin
ab und geht anschließend zurück in ihre Heimatstadt Zeulenroda, wo
sich ihrer Ausbildung ein dreijähriges Praktikum an der dortigen Poliklinik
anschließt. Neue berufliche Herausforderungen findet sie 1990
im Saalfelder Krankenhaus und einige Jahre später bei ihrem Wechsel
an eine Kurklinik am Tegernsee, wo sie weitere praktische Erfahrungen
sammeln und viel Neues lernen kann. Es freut sie, wenn sie dank ihrer
professionellen Ausbildung kranken Menschen helfen kann, durch einen
gesunderen, stabileren Bewegungsapparat wieder ein besseres Lebensgefühl
und mehr Mobilität zu erlangen.
Aber Heimweh und bessere berufliche Entwicklungschancen lassen
die junge Frau 1993 wieder nach Saalfeld zurückkehren, wo sie – gemeinsam
mit einer Kollegin – 1994 ihre Gemeinschafts-Physiotherapiepraxis
eröffnet. Diese Praxisgemeinschaft bewährt sich leider nicht,
und so steht die knapp 30-Jährige nach vier Jahren vor der nächsten tief
greifenden Entscheidung in ihrem Leben. Sie trennt sich und investiert
erneut. Diesmal in und für sich selbst und ihre Mitarbeiter. Die bis heute
erfolgreich betriebene Praxis gibt ihrer Entscheidung recht!
Beruflicher Erfolg ist geprägt durch stetige Fort- und Weiterbildungen,
und so stehen Speziallehrgänge und -kurse, die ihren Patienten
effektiv und dauerhaft helfen sollen bei der Linderung ihrer Beschwerden
und Schmerzen, noch immer weit oben auf ihrer Tagesordnung. Es ist
ihr wichtig, ihre Patienten als ganzheitlichen Menschen zu sehen und
sie ein Stück weit auf dem Weg in ein gesünderes Leben zu begleiten
bzw. ihnen hilfreich zur Seite zu stehen, wenn die Lebensqualität durch
körperliche Handicaps eingeschränkt ist.
Und wenn neben ihrer Arbeit in der Praxis, einer Behindertenförderschule
und in einer Behindertenwerkstatt noch private Zeit bleibt, dann
steht noch immer der Sport oder das Tanzen für sie an erster Stelle.