MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Dipl.-Ing. (FH) Willy-Michael Liensdorf

„Lieben und geliebt zu werden …

Willy-Michael Liensdorf

Im Backhaus Streetz
Inhaber „Hummelstube Streetz“
Vereinsvorsitzender Backhausverein Streetz
Roßlauer Straße 30
06862 Dessau-Roßlau/OT Streetz
Fon/Fax: 034901 / 949999
Funk: 0172 / 3641708
Internet: www.hummelsstube-streetz.de
E-Mail: michael.liensdorf(at)t-online.de

… ist das größte Glück auf Erden.“ Nicht nur er, auch seine Ehefrau Dörte, die ihm Sohn Andreas und eine Tochter, die Mamas Namen erhielt, schenkte, kann ein Lied davon singen. Kraft aus heimischem Wohlbehagen steckte Willy-Michael Liensdorf, geboren am 29.07.1956 in Roßlau, jedoch immer in die Anforderungen des Alltags. Einer Lehre zum Gießereifacharbeiter und Handformer sollte an der Ingenieurschule für Gießereitechnik sein Studium mit Ingenieurabschluss folgen. Viele Arbeitsstationen im väterlichen Betrieb, im Im- und Export und mehrere Leitungspositionen folgten, bis Herr Liensdorf im Jahre 2005 den Weg in die Selbstständigkeit wählte. Seither verwöhnt der Wirt jeden Freitag, Samstag und Sonntag auf 16 Plätzen in der Gaststätte, 45 Plätzen im Saal sowie bis zu 20 Plätzen auf der schönen Sonnenterrasse sein begeistertes Publikum. Ein Ort gepflegter Gastlichkeit mit anheimelnder Atmosphäre in rustikaler Ausstattung überzeugt nebst vielem anderen mit frisch zubereiteter Schlachteplatte am Kaminfeuer oder herrlichen Grillabenden. Gesellige Familienfeiern und Festlichkeiten aller Art werden gern ausgerichtet, und jüngst nimmt die lokale Bedeutung weit über ihre Ländergrenzen hinaus zu. Immerhin tagt in der Hummelstube der Verein „Freunde der Großen Pyramide“. In Anwesenheit Prominenter aller Genres publizieren die Kameraden ihre Gedanken zu einem bahnbrechenden Novum – dem 8. Weltwunder. Nicht verwunderlich ist, dass das alte Backhaus wiedererweckt und dreimal jährlich betrieben wird. Auch in dem seit 1999 existierenden Verein gleichen Namens arbeitete Herr Liensdorf von Anfang an mit. Seit 2006 zählt er nicht nur zu den eingetragenen Mitgliedern, sondern führt seitdem mit viel Begeisterung den Vorstand. Zu DDR-Zeiten Bushaltestelle, dient das Bauwerk der frühjährlichen Austragung der Handwerkermesse Roßlau. Die letzte Woche im August ist dem Roßlauer Heimat- und Schifferfest vorbehalten, und am 2. Wochenende im September geht es im wahrsten Sinne des Wortes heiß her. Gebacken werden die so begehrten „Knubbel“, und zwar nach alter Art mit Kiefernreisig, den sogenannten „Kunschen“, die aus heimischen Wäldern am Streetz gewonnen werden und Begeisterungsstürme auslösen. Noch Mitglied weiterer Vereine, favorisiert der Ingenieur und Gastronom im Privatleben entspannende Spaziergänge und bei gemeinsamen Stunden mit seiner Dörte das „Lieben und geliebt zu werden“.
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