MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Hans-Joachim und Lore Lenz

Familienmenschen

Hans-Joachim und Lore Lenz

Werdauer Str. 81
08060 Zwickau
Fon: 0375 / 573175

Hans-Joachim Lenz wurde am 24.03.1932 in Ketschendorf bei Fürstenwalde geboren und wuchs zusammen mit zwei Geschwistern auf. Sein Vater war selbstständiger Bäckermeister, Mutter Gertrud half als Verkäuferin im Geschäft. Von 1938–1951 besuchte Hans-Joachim die Schule und legte das Abitur in Fürstenwalde ab. Im Anschluss absolvierte er eine zweijährige Lehre als Dreher, bevor er von 1954–1957 in Wildau Maschinenbau studierte und als Ingenieur abschloss. 1957 wurde er ans Wissenschaftlich-Technische Zentrum „Pumpen und Verdichter“ nach Zwickau vermittelt, wo er bis 1974 arbeitete. Als der Betrieb im gleichen Jahr an die Zwickauer Maschinenfabrik angeschlossen wurde, war Hans-Joachim Lenz bis zu seiner Pensionierung 1994 als Entwicklungsingenieur dieser Firma tätig. Von 2000–2004 arbeitete er ehrenamtlich als Schöffe am Jugendgericht Zwickau. Seit 1958 ist er mit seiner Frau Lore verheiratet und feiert in zwei Jahren Diamantene Hochzeit. Mit Matthias (*1961, Diplomingenieur für Medizintechnik in Schwerin) und Thomas (*1969, Uhrmacher in München) hat das Paar zwei Kinder und mittlerweile auch zwei Enkelsöhne. Hans-Joachim Lenz ist ein Mensch, der auf gegenseitige Achtung, Offenheit, Hilfsbereitschaft, Nachbarschaftshilfe und Kameradschaft Wert legt, für jedes Problem eine Lösung findet und in seiner Freizeit gern Schwibbögen fertigt. „Ich liebe es, wenn die Kinder und Enkel zu Besuch sind. Vor allem Weihnachten gehört ganz der Familie“, schmunzelt er. Auch sein Keyboard ist ein klangvoller Zeitvertreib. Lore Lenz, geb. Steingrüber, kam am 20.04.1934 in Jena zur Welt und wuchs mit drei Geschwistern auf. Ihr Vater Ernst war Lehrer und von 1939–1949 im Krieg bzw. in Gefangenschaft. Mutter Charlotte arbeitete als Hauswirtschaftslehrerin. Von 1940–1950 besuchte sie die Schule und beendete diese nach der zehnten Klasse in Stadtroda. Von 1950–1955 war sie als ungelernte Mitarbeiterin im Betriebslabor bei Jenapharm tätig und wartete auf einen freien Studienplatz. 1955–1957 absolvierte sie dann ihre Ausbildung als Medizinisch-Technische Assistentin für Röntgen und Labor an der Medizinischen Fachschule in Jena. Anschließend war Lore Lenz im Labor der Frauenklinik Jena beschäftigt und ab Ende des Jahres 1957–1961 im „Blutspendedienst“ Zwickau. Von 1964–1977 bekam sie eine Stelle im RAW Labor, die sie dann kündigen musste, da der jüngste Sohn aus gesundheitlichen Gründen ihrer Betreuung bedurfte. Nebenbei arbeitete sie bis 1994 bei der Allianz Versicherung. Mit 60 Jahren ging sie in Rente. Lore Lenz schätzt Aufrichtigkeit und Zufriedenheit, bezeichnet sich selbst als Familienmenschen, ist eine gute Köchin und stolz auf ihre Lieben. Für den Garten hat sie einen besonders grünen Daumen und Gesundheit sieht sie als das größte Geschenk im Alter, um noch viele gemeinsame Momente erleben zu können.
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