MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Jörg Leisner
Jahrzehnte für einen guten Namen – in Sekunden ist er vernichtet
Inhaber der Pension Zur Regatta Schienenweg 48 14772 Brandenburg Fon: 03381 / 728128 Fax: 03381 / 728132 Funk: 0172 / 3212579 Internet: www.pension-freizeit.de E-Mail: freies.zimmer(at)web.de
Der Inhaber der Pension an der Brandenburger Regattastrecke weiß, wovon er spricht. Jörg Leisner wurde am 08.12.1953 in Uftrungen im Harz geboren, und lebt seit 1956 in Brandenburg. Hier besuchte er von 1960 bis 1968 die Polytechnische Oberschule „Heinrich Heine“, und danach die Erweiterte Oberschule „Johann-Wolfgang-von-Goethe“, an der er 1972 das Abitur ablegte. Bis 1975 folgte eine Ausbildung zum Militärflieger, ein Einsatz im Kampfhubschraubergeschwader in Mecklenburg Vorpommern bis 1980, und bis 1983 eine Zusatzausbildung an der Militärakademie Dresden. Als Hubschrauber-Stabsoffizier war der sympathische Unternehmer bis 1990 in Brandenburg tätig, und musste sich auch wegen der politischen Wende von seinem Berufswunsch - er wollte immer schon Pilot werden - verabschieden. Entsprechend seiner persönlichen Stärke, Visionen zu haben, eröffnete er 1991 die eigene Baufirma, die er bis heute führt. Die Idee zur Leitung einer Pension kam 1995 von seiner im Jahre 2000 verstorbenen Ehefrau. Das Grundstück war vorhanden, und ursprünglich als Hotel geplant, war dann im Oktober 1996 der Baubeginn, und bereits im September 1997 die Eröffnung der gemütlichen Pension mit seinen fünf Zimmern. Heute ist die zweite Ehefrau die gute Seele des Hauses, und kümmert sich um das Wohlbefinden der Gäste, und dass sie mit dem Gefühl nach Hause fahren: Für das was ich hier erlebt habe, hab ich zu wenig Geld bezahlt. Und in diesem Familienbetrieb werden es ständig mehr, wie das Gästebuch und die Stammkundschaft beweisen. Einen Ausgleich zum Beruf findet der Familienvater im Modellbau. An anderen Menschen schätzt er Ehrlichkeit. Besonders stolz ist er auf das gemeinsam Erreichte. Glück ist für ihn Zufriedenheit mit sich selbst und der Familie. Er lebt gern in dieser Stadt, und auch die Gäste bestätigen die positiven Veränderungen, insbesondere unter der neuen politischen Spitze. Der Unterstützung seiner Ehefrau kann er sich auch zukünftig sicher sein, sie lässt ihn einfach tun, und am liebsten Häuser bauen. Zornig macht ihn die starre Bürokratie, und er vermisst das Mitdenken der Beamten in den Verwaltungen. Auf den guten Ruf Acht geben – und für die nächsten Jahrzehnte ist gesorgt.