MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Manfred Lehrmann
Ein Menschenleben und der Geist seiner Vorfahren
Ehemaliger Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Löderburg
Laakestraße 1
39418 Staßfurt
Fon: 039265 / 300
E-Mail: Lehrmann(at)aol.com
Momentan verfasst er die Chronik seines geliebten Löderburg. Ein ergreifendes Buch über sein eigenes Leben liegt schon hinter ihm und begeistert unter dem Titel: „Das Menschenleben, ein Hauch in der Geschichte“. Sein Hauch war berührend und hat vor allem Freunden, Verwandten und Bekannten das Herz erwärmt.
Der Mann, der keinen Anspruch erhebt, Schriftsteller zu sein, ist Manfred Lehrmann. Geboren am 25.12.1938 in Magdeburg, fiel die Kindheit in schreckliche Kriegszeiten. Zweijährig kam er zu seinen Großeltern nach Löderburg ins legendäre Laakehaus, wo schon Generationen aufwuchsen, die Familien eng zusammenrückten und noch heute der Geist der Vorfahren zu erspüren ist.
Vater blieb im Krieg, Mutter folgte aufs Dorf, und der kleine Manfred wuchs behütet von ihr, Oma und Opa in Liebe auf.
Der Schule entwachsen, lernte er bei Alfred Amann, einem privaten Handwerksmeister, Bauschlosser, arbeitete im Laufe des Lebens über und unter Tage, lernte politische Situationen besser einzuschätzen und war in freien Stunden der Vielfalt zugetan.
Schon im Schulorchester spielte er Mandoline, trainierte Boxen, gehörte einer Laienspielgruppe an, nahm Malunterricht, ließ sich zum Rettungsschwimmer und Schwimmmeister ausbilden und huldigte seiner Liebe zum Wasser im Kanu – eine Leidenschaft, die nie enden sollte.
Mit seinem Beitritt zur Feuerwehr folgte der Handwerker, der später sein Meisterstudium absolvierte, alter Tradition, und besonders Opa Otto war stolz auf seinen Enkel. Bei der Feuerwehr war Herr Lehrmann ungemein engagiert, erreichte den Status des Hauptbrandmeisters, was dem höchsten Dienstgrad der Freiwilligen Feuerwehr entspricht, und wurde bis zum Ehrenkreuz mit allem versehen, was an Auszeichnungen möglich war.
Am 3. August 1963 heiratete er seine Roswitha und die Kinder Carsten und Ina erblickten das Licht von Löderburg.
Übrigens nennt er seine Frau Rose und plaudert: „Die Rose ist die Königin der Blumen und meine Rose ist meine Königin!“ – eine große, die beiden einende, unendliche Liebe.
Rose arbeitete als Industriekaufmann im Export und machte, als die Kinder etwas größer waren, über Fernstudium den Abschluss zum Diplom-Ökonom.
In unterschiedlichen Gesellschaftsordnungen aufgewachsen, immer streitbar und kritisch, entschloss er sich in reifem Alter, dem Ortschafts- wie Stadtrat beizutreten und zu handeln.
Privat genießt das Paar seit der Wende die lange vermisste Reisefreiheit von Europa bis Malaysia. Gewachsen ist auch ein großer Freundes- und Bekanntenkreis, der innig gepflegt wird.
Lehrmanns leben nach Sanierung und Verschönerung noch immer umgeben von purer Idylle und Seenlandschaft in ihrem Laakehaus, lassen sich vom Geist der Vorfahren umhauchen, und wer jetzt neugierig geworden ist, sollte ein wenig schmökern, und zwar in seinem Buch „Das Menschenleben …“