MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Bauingenieur und Ingenieur-Ökonom Gerhard Lehmann

Bauten für die Ewigkeit

Gerhard Lehmann
ehemaliger Bauunternehmer

Straße der Jugend 48
06917 Jessen (Elster)
Fon: 03537 / 214730
Fax: 03537 / 212318
Funk: 0151 / 10544623

Lässt er sein Leben Revue passieren, denkt er an Leipzig, Dortmund, Annaburg, München, Berlin, Zossen, Rostock, Legebruch, Lütten-Klein, doch geht die gedankliche Reise durch ganz Deutschland, wo Bauten für die Ewigkeit erschaffen wurden. Mit Leib und Seele Leitungspersönlichkeit und Unternehmer, vergaß Gerhard Lehmann, geboren am 05.01.1937 in Mönchenhöfe, nie, sein Wissen und Können auch im Ehrenamt zur Verfügung zu stellen. Er war aktiv im Unternehmen „Netzwerke pro Wirtschaft e. V. Wittenberg“ tätig, Beauftragter der Staatlichen Bauaufsicht, Vorsitzender im Stadtausschuss Nationale Front Schweinitz sowie in der Baukommission, Mitglied im Prüfungsausschuss der Handwerkskammer sowie Stellvertreter des Obermeisters der Innung. Im Berufsleben nahm er eine beispielhafte Karriere. Nach der Schule folgte einjährige Tätigkeit in der Landwirtschaft des Großvaters. Mit der Ausbildung zum Maurer schuf er sich die Basis für spätere Tätigkeit im Bauwesen. 1953 begann er als Geselle im Landbaukombinat Schlieben, besuchte die Offiziersschule und wechselte als Produktionsleiter zur LPG 8. Mai Klossa. Schon dort hinterließ er Spuren, baute den Betrieb sukzessive auf und hatte die gesamte Handwerkerschaft zu koordinieren. Willensstark und ausdauernd an sich arbeitend, ging er zum Studium nach Leipzig, machte den Abschluss zum Ingenieur-Ökonom und avancierte zum Betriebsleiter des Hoch- und Holzbau Annaburg. Ab 1973 beim VEB (K) BAU Jessen als Produktionsdirektor tätig, ließ er es sich nicht nehmen, parallel dazu in Cottbus sein Zweitstudium zum Bauingenieur zu absolvieren. Weiterhin Werk III des VEB VHI Finsterwalde als Betriebsteilleiter führend, machte sich Herr Lehmann 1987, zu Zeiten, als an die deutsche Vereinigung noch nicht zu denken war, selbstständig. Mit drei Angestellten beginnend, schuf er sich ein Unternehmen mit 50 Mitarbeitern und war der richtige Ansprechpartner für Hochbau, Wärmeschutz, Montage, Werterhaltung (Um- und Ausbau), in geringfügigem Maße Tiefbau sowie Fliesenarbeiten. Betrügerische Handlungen der Auftraggeber zwangen in den Konkurs. Herr Lehmann übernahm im Angestelltenverhältnis wiederum Betriebs- und Bauleitung und ging 2002 in den wohlverdienten Ruhestand, der geprägt ist von seinen Kindern Detlef, Torsten, Marko, René, sieben Enkeln, einem Urenkel und natürlich Ehefrau Elke, mit der er gern ein wenig plaudert – über Bauwerke für die Ewigkeit.
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