MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Regina Laßmann

Mit Humor geht alles besser

Regina Laßmann

Sekretärin
Bahnhofstr. 50
04774 Dahlen

Fon: 034361 / 51178

Regina Laßmann, geb. Ruhmer, kam am 23.09.1943, dem Geburtstag ihres im Januar 1943 während des Krieges gefallenen Vaters Wilhelm, in Dahlen zur Welt. Die Mutter arbeitete anfangs als Verkäuferin und absolvierte im Alter von 54 Jahren noch eine Ausbildung zur Industriekauffrau. „Meine Mutter ist mit 26 Witwe geworden, hat sich im Leben aber immer durchgekämpft“, erzählt Regina Laßmann anerkennend. „Sie war ein absolutes Vorbild für mich“. Die Kindheit blieb ihr in rundum positiver Erinnerung. „Ich war oft bei meinen Großeltern, die gegenüber wohnten, mir hat es an nichts gefehlt.“ Von 1950–1958 besuchte sie die Schule in ihrer sächsischen Heimatstadt. Während dieser Zeit weckte ein phänologiebegeisterter Lehrer ihre Liebe zur Natur, die bis heute Bestand hat. Aus dem Erbe der Großmutter bekam sie eine Reiseschreibmaschine und absolvierte nach dem Schulabschluss eine zweijährige Ausbildung an der Stenoschule in Riesa. Im Anschluss arbeitete sie ein Jahr als Stenotypistin für Zivilrecht und weitere zwei Jahre als Protokollantin am Gericht in Oschatz. „Diese Zeit hat mir beruflich sehr gut gefallen“, resümiert Regina Laßmann. 1963 heiratete sie ihren Mann Dieter, einen gelernten Heizungsinstallateur und Lehrer für Chemie, und konzentrierte sich einige Zeit auf ihre Mutterrolle. Mit Lutz (*1963, Bergmann und Elektriker), Heike (*1965, Forstfacharbeiterin und Verwaltungsangestellte), Imke (*1968, Verkäuferin) und Steffen (*1971, Metallfacharbeiter) hat das Paar vier Kinder und sechs Enkel. „In Kürze werde ich Uroma“, freut sich Regina Laßmann, die leider seit 2015 verwitwet ist. Nach der Geburt ihrer Tochter Imke arbeitete sie anfangs stundenweise als Verkäuferin, danach als Versicherungskassiererin. Von 1970 bis zur Geburt des vierten Kindes bekam sie eine Stelle als Stenotypistin beim Staatsanwalt in Oschatz. Von 1971–1973 war sie als Sekretärin für Studienangelegenheiten an der Ingenieurschule für Fleischwirtschaft angestellt. Durch einen Brand wurde die Schule zerstört. Von 1974–1984 arbeitete sie als Chefsekretärin beim Forst in Wermsdorf, anschließend bis zur Wende im Sägewerk. Nach kleineren beruflichen Stationen und nach über vierjähriger Pflege ihrer Schwiegermutter ging Regina Laßmann sechzigjährig in Pension. Heute engagiert sie sich in der Volkssolidarität, dem Schlossverein oder der Wählergemeinschaft Dahlen und pflegt intensiv alte Freundschaften aus der Schulzeit. „Wir haben einen Rommè-Klub gegründet und gehen wöchentlich zum Tanz-Klub 50+. Ich habe immer zu tun“, lacht die unternehmungslustige Regina. „Besonders stolz bin ich natürlich auf meine Kinder und unsere jährlichen „Sippentreffen“. Mein größter Wunsch für die Zukunft wäre daher, dass uns diese Harmonie, wie wir sie jetzt innerhalb der Familie leben, nie abhanden kommen möge.“
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