MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Anika Langenberg

"Der Kaffee ist fertig!"

Anika Langenberg

Café Anna Am Röper 1 18057 Rostock Fon: 0381 / 25231076 Fax: 0381 / 25231079 Funk: 0177 / 4496941 Internet: www.cafe-anna-rostock.de E-Mail: anna@cafe-anna-rostock.de

In der DDR-Bezirkshauptstadt Neubrandenburg wurde Anika Langenberg 1981 geboren. Nach der Fachhochschulreife begann sie 2000 eine dreijährige Ausbildung zur Hotelfachfrau in Burg Stargard. Mit diesem Abschluss ging sie zu einer Zeitarbeitsfirma nach Berlin. Dort sammelte Anika Langenberg zahlreiche Erfahrungen in der gehobenen Gastronomie namhafter Hotels der Hauptstadt. Doch auch in der Catering-, Delikatessen- und Feinkostbranche kennt sie sich inzwischen gut aus. Dabei ließ sie der Traum vom eigenen Café nie los. „Ich bin keine Bürofrau“, betont Anika Langenberg. 2009 verlässt sie Berlin und zieht nach Rostock, weil ihr Freund in der Hansestadt bei der Bundeswehr dient. Und er spendiert ihr auch das Startkapital, damit ihr beruflicher Traum endlich Realität wird. „Öffentliche Gelder wurden nicht bewilligt“, seufzt die Gastronomin. So eröffnet Anika Langenberg nach etlichen anderen Hürden im September 2010 ihr Café Anna. Von montags bis freitags bietet sie dort zwischen 7 und 18 Uhr leckeren Kaffee, hausgemachten Kuchen, frische Salate und gesunde Snacks an. „Alles täglich frisch zubereitet“, versichert die Inhaberin. Durch diese individuelle Küche „ist es wie zu Hause im Wohnzimmer“, verdeutlicht Anika Langenberg. Dabei legt sie viel Wert auf Zutaten aus der Region. „Wir haben hier viele Sachen, die es woanders nicht gibt“, meint sie stolz. Dazu gehören auch hochwertiger Honig, Marmeladen und Rapsöl. Und sie bietet die in Rostock einzigartige exklusive Kollektion von „Rotstern Schokolade“. Gemeinsam mit einer Vollzeitkraft und einem 400-Euro-Job bietet Anika Langenberg auch ein maßgeschneidertes Catering an. Sie versteht sich als Dienstleister durch und durch. Ihr Ziel ist es nun, ein weiteres Café zu eröffnen – ein familienfreundliches. Darin soll Platz für Kinderwagen sein. Aber auch eine Still- und eine Spielecke wird das künftige Projekt garantiert haben. Perspektivisch denkt Anika Langenberg aber auch schon an ein Vier-Pfoten-Hotel. Im Café Anna zu arbeiten und allen Gästen und Kunden die Wünsche zu erfüllen macht ihr sichtlich Freude. Sie ist stolz auf das, was sie sich jetzt trotz mancher Schwierigkeiten geschaffen hat. „Allerdings wünsche ich mir manchmal zehn Arme zu haben“, verrät Anika Langenberg. Und sie ist glücklich, dass sie sich auf die Unterstützung ihres Freundes verlassen kann. So hofft sie, lange gesund zu bleiben, um auch die weiteren beruflichen Schritte gehen zu können.
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