MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Joachim Landmann

Spaß, Magie und Freude

Joachim Landmann
Kaufmann, Rentner, Klinikclown

Eisenacher Straße 18
04155 Leipzig
Fon: 0341 4615279
Internet: www.clown-jochen.de

Joachim Landmann aus Leipzig ist Rentner und genießt gemeinsam mit seiner Frau Ingrid den wohlverdienten Ruhestand. Dazu gehört für ihn, seine Lebensfreude mit anderen zu teilen. Als Clown Jochen inszeniert er Familienzaubershows zum Staunen, Träumen und zum Lachen mit individueller und persönlicher Programmgestaltung. Seine liebste Rolle jedoch ist die des Klinikclowns. „Lachen ist gesund. Daher zaubere ich Kindern in Kliniken und Krankenhäusern gern ein Lächeln in ihr Gesicht. Und genau diese Aufgabe ist für mich manch-mal wie echte Zauberei, denn diese Gabe ist eine Kunst. Das Ergebnis dieser Zauberei ist ein lachendes Kind, welches in der Zeit meiner Anwesenheit sein eigenes Schicksal oder seine Strapazen vielleicht einmal vergessen kann.“ Joachim Landmann interessiert sich seit seinem 12. Lebensjahr für Unterhaltungskunst. Er las Zauberbücher, war beim Volkstanz und meldete sich im Magischen Zirkel der DDR an. Bereits mit 14 Jahren war er Unterhaltungszauberkünstler – als Hobby. Beruflich wandte sich der 1944 in Döbeln Geborene dem soliden Handwerk zu. Als Ältester von drei Söhnen erwarteten seine Eltern, dass er den väterli-chen Betrieb, eine Spezialschweißerei (die größte in der DDR), über-nahm. Joachim Landmann lernte Schmied und Stahlbauschlosser und arbeitete als Handwerksmeister bei seinem Vater, bis der Betrieb 1972 verstaatlicht wurde. Ab da ging der junge Mann seinen eigenen Weg. Er studierte Sport- und Kulturwissenschaften und Ingenieurökonomie und wurde stellver-tretender ökonomischer Direktor bei HTA (Handelstechnische Anla-gen) Leipzig. Sechs Jahre später war er hauptamtlicher Sportfunktio-när (eine Seltenheit in der DDR) der BSG Markranstädt mit ungefähr 1.200 Mitgliedern. So stieg er offiziell in Sport und Kultur ein, erinnert sich Joachim Landmann. Mit Shows als Clown und Zauberer verdiente er vor der Wende bei rund 250 Veranstaltungen im Jahr nach eigener Aussage „gutes Geld“. Nach dem Fall der Mauer war damit Schluss. Joachim Landmann arbeitete als Geschäftsführer eines Chemiebetriebes in Leuna. Erst 2007, als er in Vorruhestand ging, fand er zu seiner Passion zurück. Seitdem ist er Mitglied im Verein „Lachen hilft heilen“. Verdienen tut man als Klinikclown nichts, bestätigt er. Ihm sind die Kinder wichtig. „Das Lachen der Kinder macht Spaß.“
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