MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Beatrix Lampadius
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Oboistin, Schulleiterin der Tanz-Musik-Schule
Breite Straße 43
06449 Aschersleben
Fon: 03473 / 913920
Internet: www.tanz-musik-schule.de
... ist der Leitspruch der vielseitigen Musikerin und Musikpädagogin Beatrix Lampadius. Am 10. Oktober 1975 in Quedlinburg/Harz geboren, besuchte sie von 1982 bis 1990 die polytechnische Oberschule in Rieder und von 1984 bis 1991 die Musikschule „Johann Heinrich Rolle“ in Quedlinburg, ging dann an das GutsMuths-Gymnasium Quedlinburg und wechselte 1991 an das Spezialgymnasium für Musik in Halle, wo sie 1994 ihr Abitur ablegte. Von 1994 bis 2000 studierte sie an der Universität der Künste in Berlin im Hauptfach Oboe und Musikerziehung, die sie beide mit dem Diplom abschloss. Von 2002 bis 2005 absolvierte sie ein Zusatzstudium an der Hochschule für Musik und Tanz „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig im Hauptfach Barockoboe. Bereits vor ihrem Studium war sie mehrfache Preisträgerin beim Talentetreffen der DDR, beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und gewann ein Stipendium der Yehudi-Menuhin-Stiftung. Seit 2000 wird sie als Solistin und Orchestermusikerin von namhaften Ensembles und Klangkörpern für anspruchsvolle Konzert- und Opernprojekte engagiert. Konzertreisen führten sie bereits durch mehrere Länder Europas. Heute konzertiert sie mit dem „Poulenc-Trio“. Ihren ersten Lehrauftrag erhielt sie 1998 für Oboe am Konservatorium „G. F. Händel“ in Halle. Weitere Lehraufträge an verschiedene Musikschulen folgten, bis sie 2005 Schulleiterin und Geschäftsführerin der privaten Tanz-Musik-Schule Lampadius in Aschersleben wurde, die die einzige in der Region mit der Verbindung von Tanz- und Musikbereich ist. Die Instrumentalpädagogik hat sie sehr erfüllt, weshalb die Tanz- und Musikschule für sie eine besondere Herausforderung darstellte. Besonders stolz ist sie, dass sie hier unabhängig von staatlichen Förderungen ihr eigener Chef sein kann. Heute unterrichten vier Tanzlehrer und elf Musiklehrer ca. 300 Schüler an der Schule. Frau Lampadius legt viel Wert auf die musikalische Breitenarbeit, fängt mit Babys im Musikgarten an und kann dadurch die Kinder in die Richtung bringen, in der sie die größte Begabung haben. Im Unterschied zu staatlichen Musikschulen können die Lehrer den Unterricht flexibler gestalten, schneller auf Kunden eingehen und das fördern, was sie gut können und woran sie Freude haben. Sie versuchen auch die Schüler in Jahresprojekte einzubinden, sodass Lehrer, Schüler und Familie zusammenkommen, und nutzen die Vielfältigkeit des Unterrichts aus. Dabei schafft Frau Lampadius so viel, weil sie die Dinge tun kann, die ihr Spaß machen.