MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Lothar Kötz
Mit Zielstrebigkeit den Erfolg im Beruf erreichen
Zwickauer Str. 142
04279 Leipzig
Fon: 0341 / 3303951
Lothar Kötz wird am 21. Juli 1943 in Leipzig geboren, der Vater ist Konstrukteur, wird später zum Ingenieur ernannt und verbringt im Krieg eine kurze Zeit in Dänemark in britischer Internierung. Die Mutter ist Hausfrau, die Eltern sind für Lothar Kötz bis heute ein Vorbild geblieben. Er will ursprünglich Tierarzt werden, nach dem Abitur entscheidet er sich für ein Studium zum Bauingenieur. Doch zunächst ruft der Wehrdienst, den er von 1961–1963 absolviert. Zum Schluss dient Lothar Kötz im Wachregiment der Armee „Friedrich Engels“ in Berlin. Sein anschließendes Studium an der Technischen Universität Dresden schließt er Ende der sechziger Jahre als Diplom-Ingenieur für Bauwesen ab.
Die erste Ehe von Lother Kötz mit der Frau Martina wird nach 12 Jahren 1976 geschieden, doch es bestehen weiterhin Kontakte, auch die Beziehungen zu den Kindern aus der ersten Ehe sind sehr gut. Die Tochter Kerstin arbeitet als Kinderkrankenschwester, der Sohn Steffen als Meister im Weichenbau und der Sohn Thomas in der Farbenfabrik in Mockau. Die zweite Frau Anne-Marie stirbt nach 23 Jahren Ehe im Jahr 2000 an Krebs. Die Tochter Ines aus dieser Ehe ist Konstrukteurin. Inzwischen gehören sechs Enkel und fünf Urenkel zur Familie.
Nach dem Studium arbeitet Lothar Kötz im Hochbaukombinat als Tiefbauprojektant und geht später als Verkehrsingenieur zur Stadtverwaltung. Hier baut er die Infrastruktur der Verkehrsampeln in der Messestadt auf, seine rechnergestützten „Grünen Wellen“ genießen noch heute sehr viel Anerkennung. Lothar Kötz steigt zum Abteilungsleiter und zum Fachdirektor für Straßenverwaltung und Straßenerhalt auf und ärgert sich heute sehr über den derzeitigen Zustand der Straßen in der Stadt. Nach 1990 ist er als stellvertretender Amtsleiter des Tiefbauamtes für den Straßenbau und die Unterhaltung zuständig. Als er 2006 in die Rente verabschiedet wird, erscheinen 180 Kollegen.
Lothar Kötz ist nach 1990 sehr viel gereist, er kennt inzwischen vier Fünftel der Welt außer Ozeanien und Australien. Über die Reisen der Ingenieursvereinigung, der Nachfolgerin der Kammer der Technik in der DDR, lernt er auch Israel und den Fernen Osten kennen. Bis heute reist Lothar Kölz gern und viel und ist angenehm überrascht von einem Aufenthalt in Rumänien, die vielen grassierenden Vorurteile in der Bevölkerung halten seiner eigenen Anschauung nach der Realität in keiner Weise stand.
Lothar Kölz blickt mit Stolz auf eine respektable Lebensleistung im Beruf und in der Familie zurück. Sein Leben will er noch sehr lange bei guter Gesundheit und Spannkraft genießen.