MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN
Monika und Herbert Körl
Kreuzfahrt durchs Leben
Ökonomin für Binnenhandel, Sozialberaterin
Stabsfeldwebel a. D.
Feldstr. 28
17094 Burg Stagard
Einst träumte Herbert Körl von der Seefahrt. Dann wurde die Sicherheit fliegender Maschinen seine berufliche Aufgabe, heute liebt er gemeinsam mit seiner Frau wieder die Hohe See, regelmäßig kreuzen sie auf den Meeren der Welt.
Die mecklenburgische Kleinstadt Gnoien wurde 1957 der Geburtsort von Monika Körl. Hier besuchte sie die Polytechnische Oberschule mit Abschluss der 10. Klasse 1974. Bei der Staatlichen Handelsorganisation (HO), Kreisbetrieb Teterow erhielt sie eine Ausbildung als Fachverkäuferin für Textilwaren. Danach arbeitete sie weiter im Gnoiener Kaufhaus, jobbte ein halbes Jahr als Kellnerin in der HO-Gaststätte „Zur Windmühle“ und zog dann zu ihrem ersten Mann (Heirat 1977, ein gemeinsamer Sohn) ins uckermärkische Strasburg. Hier begann sie bei der Konsumgenossenschaft als Verkäuferin, konnte sich bis 1982 zur Ökonomin für Binnenhandel entwickeln und anschließend zur Lehrausbilderin qualifizieren. Die Heirat mit Herbert Körl führte sie 1988 nach Cölpin. Bei der Konsumgenossenschaft Neubrandenburg wurde sie Leiterin der Landverkaufsstelle in Cölpin. Eine zweijährige Weiterbildung als Sozialberaterin in Neustrelitz ermöglichte ihr 1993 den Einstieg beim Landesjugendamt Mecklenburg-Vorpommern. Als dieses im Jahr 2012 nach Schwerin verlegt wurde, konnte sie zum Landesbesoldungsamt in ihre heutige Tätigkeit wechseln.
1949 in Ückeritz (Kreis Dämmen) geboren, wuchs Herbert Körl im vorpommerschen Ückeritz auf, wo er die örtliche Schule besuchte, dann in Loitz 1966 mit der 10. Klasse abschloss. Beim Kreisbetrieb für Landtechnik (KfL) Demmin, Sitz Kletzin absolvierte er eine Schlosserlehre. 1968 begann seine Laufbahn in der Nationalen Volksarmee der DDR (NVA) bei den Luftstreitkräften. Er wurde erst in Trollenhagen, dann in Cölpin (beides im Umkreis von Neubrandenburg) eingesetzt, wurde Richtungsunteroffizier, dann Flugplanprogrammierer und zuletzt Stabsfeldwebel in der Flugsicherung. 1990 wurde der Berufssoldat von der Bundeswehr unternommen, diente einige Zeit im brandenburgischen Zossen und die letzten Jahre bis zur Pensionierung 2002 wieder in Cölpin. Zu jung, um sich schon gänzlich zur Ruhe zu setzen, suchte er sich noch über mehrere Jahre Gelegenheitsjobs. Aus seiner ersten Ehe (1971) stammen ein Sohn und eine Tochter und zwei Enkelkinder. Das nächste Enkelkind schenkte Monika und Herbert Körl inzwischen die 1988 geborene gemeinsame Tochter Nicole.