MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Rosemarie und Wolfgang Adamowsky

Die Sekretärin und der Rundfunkmechaniker

Sekretärin / Meister für Rundfunkmechanik Roelckestraße 65a 13086 Berlin Fon: 030 / 9260233

Rosemarie und Wolfgang Adamowsky sind sympathische und aufgeschlossene Eheleute. Sie leben in einem sehr gepflegten Haus, das sie eigenhändig gebaut haben, mit einem schönen Garten. Rosemarie Adamowsky wurde 1940 in Halle/Saale geboren. Die Eltern waren Schausteller. Und so reiste die Tochter mit von einem Ort zum anderen. In den Wintermonaten erlernte sie das Tippen auf der Schreibmaschine und Stenografie (Kurzschrift). Ansonsten war sie Verkäuferin im Eisladen. Danach arbeitete sie als Sprechstundenhilfe bei einem Zahnarzt, später als Sekretärin im Volkseigenen Betrieb (VEB) Sternradio Berlin. Ab 1973 arbeitete Rosemarie Adamowsky für die technische Überwachung im Haus der Ministerien. Vier Jahre danach half sie bei ihrem Mann im Geschäft mit, nahm Aufträge an, erledigte Büroarbeiten. Argumentieren ist ihre Stärke; Ehrlichkeit schätzt sie sehr; Ungerechtigkeit macht sie zornig. Kochen und Kreuzworträtsel lösen gehören zu den Lieblingsbeschäftigungen. Wolfgang Adamowsky, Jahrgang 1935, war nach Abschluss der Schule zunächst beschäftigungslos, lernte 1950 Schlosser und Werkzeugmacher. Dann zog auch er mit den Eltern, ebenfalls Schausteller, übers Land. „1955 schulte ich mich um zum Rundfunktechniker. Bis 1971 war ich bei Sternradio als Labormechaniker tätig, machte danach den Meister für Rundfunktechnik. Später spezialisierte ich mich auf Autoradios. Einige entwickelte ich sogar selbst mit. Dabei musste ich viele Widerwärtigkeiten über mich ergehen lassen. Um mich selbstständig machen zu können, galt es, unzählige bürokratische Schwierigkeiten zu überwinden“, sagt Wolfgang Adamowsky. Kein Aprilscherz: Am 1. April 1976 eröffnete er endlich sein eigenes Geschäft mit Werkstatt. Er baute Autoradios ein und aus, reparierte sie. Der Unternehmer konnte sich über mangelnde Kundschaft nicht beklagen. Sie kam aus allen Schichten. 1996, nach zwanzig Jahren, gab er den Laden auf. Ehrenamtlich war Wolfgang Adamowsky auch Schöffe am Stadtbezirksgericht Weißensee. Handwerkliches Geschick und ein fundiertes technisches Grundwissen sind seine Stärken. Arbeiten im Garten, Bauen, Basteln zählen zu den Freizeitaktivitäten. Regelmäßig besucht er Klassentreffen. Am liebsten ist der Vater zweier Mädchen und Großvater eines Enkelkindes bei der Familie. Die Eheleute Adamowsky wollen jetzt ein neues Auto. Und da wünschen sie sich einen Sechser im Lotto.
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