MENSCHEN - GESICHTER DER REGIONEN

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Reiner und Sigrid Albl

Stolz auf den Nachwuchs

Reiner und Sigrid Albl

Töpfergasse 5
06800 Jeßnitz

Kennengelernt haben sie sich beim Tanzen. Reiner Albl und seine Frau Sigrid sind Jahrgang 1951 und 1953. Sie wohnen in Jeßnitz in Sachsen-Anhalt und sind seit 1973 verheiratet. Das Ehepaar hat zwei Kinder und eine Enkelin (Charlotte, 10 Jahre). Sohn Michael erblickte 1977 das Licht der Welt, ist gelernter Energieelektroniker und arbeitet in der Computerbranche. Tochter Susanne wurde 1981 geboren, lernte Bürokauffrau und ist bei der Deutschen Bank in Leipzig beschäftigt. Reiner Albl wuchs als Sohn eines Friseurs auf, die Mutter war mithelfende Ehefrau, wie es damals so war. Nach dem Abschluss der 8. Klasse lernte auch der Sohn Reiner Albl das Friseurhandwerk. Bei der PGH „Figaro“ in Bitterfeld machte er eine Lehre, die drei Jahre dauerte. Ursprünglich wollte Reiner Albl nicht Vaters Laden übernehmen, sondern als Matrose aufs Schiff. Er heuerte drei Jahre bei der Volksmarine an und arbeitete danach ein Jahr als Friseur. Er wollte mehr Geld verdienen und kellnerte. Reiner Albl ging zur Abendschule in Bitterfeld, lernte dort zusammen mit seiner Frau und fasste Fuß in der Gastronomie. Nach einem Arbeitsjahr in der Gaststätte des Chemiekombinats Bitterfeld (CKB) führten Albls viereinhalb Jahre das Sportlerheim (1973-1977). Reiner Albl war gerne Gastwirt, nach seiner Zeit als Kneiper war er ganz kurz ohne Arbeit und verdiente danach seine Brötchen als Kraftfahrer, während seine Frau als Zahnarzthelferin (Stoma-Schwester) arbeitete. Beim Gleisbau Bitterfeld fuhr er zunächst Pkw, dann nach einer Prüfung Lkw. Denkt er an seine Zeit als Leiter des Gleisbau- Betriebsferienlagers in Glindow am See (bei Werder im Brandenburgischen) zurück, könnte er darüber ein Buch schreiben. Reiner Albl meisterte auch dieses Neuland, das er zehn Jahre, jeweils vier Monate im Sommer, betrat. 220 Kinder, 45 Angestellte…eine große Verantwortung und totale spannende Herausforderung. Nach der Wende, die Welt stand nun für alle offen, kehrte Reiner Albl in sein Amt zurück als Kraftfahrer im Gleisbau. Nach 18 Jahren machte er Schluss und nahm seinen Abschied mit einer betrieblichen Abfindung. Ein Paketdienst in Leipzig war für Reiner Albl nur eine Zwischenstation als „Springer“, die Arbeit war zu schwer…er konnte bis zur Rente bei einer Spedition tätig sein. Ehefrau Sigrid arbeitete bis zum Eintritt in die Rente bei einem Zahnarzt. Beide wollen gesund bleiben für die Zukunft, damit sie ihr gutes Leben in Familie noch lange genießen können. Dazu gehören die Geselligkeit, mit Sportfreunden auch beim Angeln oder Kegeln Zeit zu verbringen. Albls sind stolz auf ihren Nachwuchs und lieben Reisen nach Dänemark. Viel weiter muss es gar nicht sein. So, wie es ist, soll ihr Leben weitergehen.
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